Love.Might.Kill - Brace For Impact

Love.Might.Kill

Band: Love.Might.Kill

Album: Brace For Impact

Label: Massacre Records

Release Date: 17.06.2011

Genre:
Melodic Metal

Rezensent: Chris

Tracklist:
01. Tomorrow Never Comes
02. Calm Before The Storm
03. Pretty Little Mess
04. Caught In A Dream
05. Through The Dawn
06. Brace For Impact
07. We Are The Weak
08. Down To Nowhere
09. Pray To Your God
10. Reach Out
11. The Answer
12. Will Love Remain

Lineup:

Jan Manenti - Vocals
Christian Stoever - Guitar
Stefan Ellerhorst - Guitar
Jogi Sweers - Bass
Michael Ehre - Drums

Danke an Massacre Records für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Mit der im Jahr 2009 gegründeten Formation LOVE.MIGHT.KILL melden sich die nächsten Newcomer im Bereich des melodischen Metals zu Wort. Mit Bandleader Michael Ehre am Schlagzeug hat man einen erfahrenen Mann in den Reihen, der schon bei Gruppen wie Firewind oder Metalium Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte. Das Debüt trägt den Namen "Brace For Impact". Übersetzt heißt das soviel wie "sich für den Aufschlag bereitmachen". Laut Aussagen der Band steckt dahinter ein Zitat des Piloten Chesley B. Sullenberg, der diese Worte kurz vor der spektakulären Notlandung auf dem Hudson River anno 2009 an die Fluggäste richtete. Doch jetzt kümmern wir uns mal darum, ob man diese Sicherheitsvorkehrungen auch für das Album treffen muss.

Mit viel Energie eröffnet das Midtempo-Stück "Tomorrow Never Comes" den bunten Reigen. Die Qualitäten der einzelnen Musiker werden hier offensichtlich und verschmelzen zu einem fulminanten Ganzen. Ausgereiftes Songwriting trifft auf professionell eingespielte Riffings und sehr guten Gesang von Jan Manenti, der stellenweise an einen gewissen David Coverdale zu erinnern mag. Der Einfluss der Briten von Whitesnake ist auch hier schon klar hörbar. Macht aber nicht, denn diese Zutaten sind durchaus vielversprechend und klingen auch genau so.

Außerdem sei noch "Pretty Little Mess" erwähnt, zu dem es auch einen Videoclip gibt. Power Metal vermischt sich mit Hard Rock und entlädt sich in einem hymnischen Refrain, der diesen Song zum stärksten der Platte macht. Desweiteren gibt es puren Stampfrock ("Caught In A Dream"), klassischen Heavy Metal ("Brace For Impact") und Melodic Rock-Anleihen ("We Are The Weak") zu belauschen.

FAZIT: Die ungestüme Energie eines Neulings paart sich mit erfahrenem Songwriting und gibt somit ein starkes Debüt-Album ab. Die Platte klingt einfach frei heraus. Unkonventionell, unkompliziert und ohne Zwang eingespielter Metal. Man kann erahnen, dass die Musiker sehr viel Spaß an der Produktion dieser Scheibe hatten. Ein, zwei schwächere Songs haben sich untergemischt, aber darüber kann man getrost hinweg sehen. Die Stücke haben interessante Ansätze, ohrwurmverdächtige Melodien und bieten einiges an Abwechslung. Das Gesamtbild ist in sich stimmig und so sollte jeder Power Metal- oder Melodic Metal-Anhänger sich diese Scheibe einmal zu Gemüte führen. Anschnallen ist angesagt - von dieser Formation ist Großes zu warten!

Chris für Lady-Metal.com

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