Macabre Demise - Stench of Death

Macabre Demise

Band: Macabre Demise

Album: Stench of Death

Label: Rebirth The Metal Productions

Release Date: 31.10.2011

Genre: Brutal Death Metal/Grindcore

Rezensent: Roba

Tracklist:
01. Stench Of Death
02. Slowly Mutilation
03. Digorging Blood
04. War
05. Ripping, Slaughtered Cadaver
06. Mass Of A Human Shit
07. Wretched Death
08. Diary Of The Dead
09. Bonded
10. Rot In Hell

Lineup:
Andreas Rieger – Vox, Guitar, Bass, Drum Prog.

Besten Dank an die Band für die Bereitstellung der Musik

Beurteilung

Puh, ich muss sagen, dieses Review bereitet mir etwas Kopfzerbrechen. Nicht weil ich ein Problem mit der Musik habe, sondern: Wie bei allen Metalgöttern soll man ein differenziertes Review über eine Brutal Death Metal Band schreiben? Nichts desto trotz verdient es einen Versuch.
Kommen wir zur Band an sich, es ist nämlich gar keine Band, sondern ein Einmannprojekt, was einmal sehr selten sein dürfte, doch muss ich gestehen, dass ich mich in der BDM Szene nicht so gut auskenne, zum anderen hätte ich das nie gedacht, als ich mir die Songs beim ersten Mal angehört habe. Erschienen sind die Lieder als Album letzten Jahres bei Rebirth the Metal Production. Doch kommen wir zur Mukke.
Wie schon geschrieben, lässt sich wegen des Genres schlecht etwas zu jedem Song oder zu einem besonderen Konzept sagen. Es ist halt Brutal Death, mit hämmernden Riffs, Blastbeats und tiefem Grunzen, hinzu kommen Coreelemente vor allem im Gesang, ich nenne es mal liebevoll "Schweinchenmode". Die Produktion ist knackig und dreckig gehalten, der Drumcomputer so gut programmiert, dass man es, wenn man es nicht weiß, niemals herausfinden würde. Lyrisch, von den Fetzen die man versteht, geht es um den Menschen und sein Verhalten anderen seiner Art gegenüber. Hervorzuheben ist auch, dass hier nicht wie bei Fuck I am Dead...zum Beispiel das Tempo extrem hochgepitscht wird und man nur massivem Lärm hört. Es bleibt im realistischen Tempo und geile walzende Passagen bringen den nötigen Bangcharackter mit ein.

Fazit: Macabre Demise weiß auf jeden Fall, wie man guten Brutal Death fabriziert und worauf es ankommt. Da Originalität bei diesem Genre nicht gewollt ist, möchte ich das auch nicht als Bewertungspunkt einfließen lassen. Wer also das Genre liebt oder Aggression und Frust abbauen will, kann hier getrost zugreifen. Für längeren beziehungsweise anhaltenden Genuss sollte man wohl von der ganz harten Sorte sein, denn ich kann abschließend nur sagen: "You break my fucking neck!".

Roba für Lady-Metal.com

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