Rawkfist - Chryseus

Rawkfist, Chryseus, Black Bards, Lady_Metal

Band: Rawkfist

Album: Chryseus

Label: Black Bards

Genre: Symphonic Metal

Release Date: 04.03.2011

Rezensent: Chris

Redaktion: Lady Metal Webzine

Danke an Black Bards für das zur Verfügung stellen des Albums.

Lineup:
Sabine - Vocals
Manu - Guitar
Michael - Bass
Felix - Keyboard
Markus - Drums

Tracklist:
01. To Those Who Pretend
02. Chryseus
03. The Sword of Xiphea
04. Revelation
05. My Heart Untamed
06. Silent War
07. They Made Me Walk The Plank
08. Invincible
09. While I Was Writing
10. Deceitful Shadows
11. White Rose
12. Minstrel

Beurteilung

Das mittlerweile dritte Album der Schwabacher Rawkfist hört auf den Namen "Chryseus" und dieses wurde bei Black Bards Entertainment veröffentlicht. Somit kann die Gruppe auf drei Alben in nur fünf Jahren Bandgeschichte zurückblicken. Das ist eine durchaus beachtliche Leistung. Timon Seidl, der schon für das 2009er Werk "Garden of Elysia" verantworltich war, hat auch hier seine Finger im Spiel. Mix und Mastering wurden dabei vom Team des Gate Studio (u.a. Epica, After Forever) aus Wolfsburg übernommen.

Nun zum Album: Rawkfist bieten auf "Chryseus" zwölf waschechte Symphonic Metal-Stücke, die Geschichten von tapferen Frauen und übernatürlichen Kräften erzählen. Dabei steht der Gesang hauptsächlich im Vordergrund. Frontfrau Sabine Hillmer besticht mit einer klaren und angenehmen Stimmlage. Außerdem ist ihr Vater, Uwe Himmler, im Duett "White Rose" mit von der Partie. Die Grundlage für die gesanglichen Ergüsse bieten melodische Gitarrenläufe, deutliche Keyboardspuren und bombastische Orchesterarrangements.

Fazit: Mit "Chryseus" ist ein vielschichtiges, jedoch stellenweise überladenes, Album entstanden. Mit Songs wie "Minestrel", in Anlehnung an die Musik der Renaissance, schaffen Rawkfist auch abwechslungsreiche Momente. Im Großen und Ganzen verfolgt die Musik aber den gewohnten Werdegang. Es ist nicht die Innovation in Reinform - aber weh tut diese CD auch niemandem. Die Gruppe kommt zwar an Genre-Urgesteine wie Leaves' Eyes nicht vorbei, aber Fans von Symphonic Metal mit weiblichem Gesang werden Freude an dieser Veröffentlichung haben. Für alle anderen gilt: Antesten und anschließend urteilen.

Chris für Lady-Metal.com

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