Runaway Dead - Run

Runaway Dead

Band: Runaway Dead

Album: Run EP

Label: Eigenproduktion

Release Date: 01.09.2011

Genre:  Experimental, Hardcore

Rezensent: Patrick Schmid

Tracklist:
01. Big City Youth
02. Crossed Fingers
03. Don't Try This At Home
04. From Wounds to Scars
05. Piece By Piece

Lineup:
Chris K. aka. Grave -- Vocals
Alex H. aka. Alex -- Lead-Guitar
Heiko K. aka. Pako -- Guitar
Walter W. aka. Schwalter -- Bass
Benjamin N. aka. Nese -- Drums

Danke an Runaway Dead für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Eine Hardcoreband aus Augsburg soll es also diesmal sein, Runaway Dead nennen sich die fünf Jungs aus dem Schwabenland. Die Band wurde ursprünglich Anfang des Jahres 2010 als Spaßprojekt gegründet und umfasste die drei Gründungsmitglieder Benjamin N., Chris K. und Heiko K. Im Laufe des Jahres stießen dann Alex H. und Walter W. noch hinzu und die Band war vollzählig.

Zum Musikalischen der fünf Burschen, es bietet sich mir eine EP mit lediglich 5 Songs, was das Bewerten des Könnens schon schwierig machen kann. Wir bewegen uns im Bereich des Hardcores, der sich auf der Scheibe allerdings sehr abwechslungsreich darstellt.  Zwischen den Shouts sind auch immer wieder Gesangseinlagen von Chris K. eingebettet, was das Klangbild sehr aufwertet. Allerdings müssen die Augsburger noch ihren eigenen Stil finden, da alles noch sehr unentschlossen wirkt. Die Aufnahmen sind für eine Eigenproduktion in Ordnung und tragen durchaus auch etwas zum Flair der CD bei. Wenn ich einen Favoriten der fünf Songs benennen müsste, so würde ich wohl „Crossed Fingers“ hervorheben, da mir die Gesangspassagen hier besonders gut gefallen, da sie sich in den Klangwald der Gitarren hervorragend einfügen. Selbst in der Welt der Musik gilt immer noch das Motto: "Das beste kommt zum Schluss". Die beiden Songs "From Wounds to Scars" und "Piece by Piece" überragen die anderen noch ein bisschen mehr was das Gesamtbild noch positiver Gestaltet als ohnehin schon.

Fazit: Runaway Dead werden definitiv ihren Weg gehen. Freunden des Hardcores und des etwas experimentellen empfehle ich ein Antesten. Ich bin der Überzeugung das die Augsburger um Chris K. durchaus einen Platz in der Welt der Musik finden werden. Allerdings brauchen sie auch noch viel Zeit um sich ihren eigenen Stil anzueignen und ihren Platz in der Szene zu festigen. Dennoch befinden sie sich auf einem guten Weg, dem Weg nach oben.

In diesem Sinne und mit einem guten Gefühl im Ohr
Euer Patrick Schmid für Lady-Metal.com

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