Saille - Gnosis

Band: Saille

Album: Gnosis

Label:
CODE 666 Records

Release Date:
10. März 2017

Genre:
Melodic Black Metal

Rezensent:
Miss Mayhem

Tracklist:
01. Benei Ha Elohim
02. Pandaemonium Gathers
03. Blot
04. Genesis 11-1-9
05. Before the Crawling Chaos
06. Prometheus
07. Thou, my Maker
08. Magnum Opus
09. 1904 Era Vulgaris

Lineup:
Dennie Grondelaers - Vocals
Reinier Schenk - Guitar
Collin Boone - Guitar
Kevin De Leener - Drums
Kristof Van Iseghem - Bass


Vielen Dank an CODE 666 Records für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Die fünf Belgier der Truppe SAILLE brachten im März ihr bereits viertes Studioalbum raus. Saille - wer sich nicht gerade mit der altirischen Ogham-Schrift auskennt, wird nicht wissen, dass es übersetzt - kurzer Blick aufs Logo - Trauerweide heißt. Die Herren sind kein Geheimtipp mehr in der Szene: Mit weit über 50 gespielten Shows in Belgien, Niederlande, UK, Dänemark und Deutschland, inklusive Auftritte auf dem weltberühmten Graspop Festival sowie auf dem Einhoven Metal Meeting haben sie sich einen Namen gemacht und viele Fans gewinnen können.

Wir haben "Gnosis" für euch einmal genauer unter die Lupe genommen. Zunächst fällt einmal das wunderschöne Artwork auf. Dafür sind die Künstler des ebenfalls belgischen Designstudios Threadbare Artwork verantwortlich, welches auch für die Gruppe Exuviated tätig war. Aufgenommen wurde die Scheibe im Arcave + Shumcot Studio in der Heimat der Künstler, das Mixing und Mastering fand in Polen im Hertz Studio statt, wo auch schon Größen wie Behemoth und Vader für ihre Alben arbeiteten. 

Was hat die neun Track starke Platte nun drauf? Für Liebhaber des bisherigen Sounds der Band gibt es Entwarnung, es fallen keine krassen Stiländerungen auf, obwohl das Keyboard in diesem Projekt keine Rolle mehr spielt. Auch das symphonische ist nicht mehr ganz so dominant wie auf den vorherigen Alben. Dafür hat man stärkere Riffs und das Hauptaugenmerk liegt bei den Gitarren, Bass und ordentlichem Einsatz vom Schlagzeug. 

Der Song "Thou, My Maker" passt hervorragend zu dem mystischen Thema, was auf dem kompletten Album wiederzufinden ist. Kräftige Gitarren stimmen den Song an, schnellerer Bass bringt den Kopf zum bangen. Auch das Gitarrensolo ist nicht von schlechten Eltern und sollte hier definitiv erwähnt werden. Das Ganze wird abgerundet von tiefen und dunklen, schwarzmetallischen Growls.

"Magnum Opus" besticht durch ein sehr langes, anfangs fast ruhiges, symphonisches Intro. Viel Gesang gibt es nicht, und mit nur 03:10 min ist das auch der kürzeste Song des Werks. Jedoch ein äußerst gelungener Song, sozusagen der perfekte Opener für den krönenden Abschluss.

Fazit: Fans von Saille werden auch dieses Album "verschlingen". Es ist sauber produziert, zudem steckt viel Herzblut darin. Das Cover wurde einwandfrei auf die vorherigen CDs abgestimmt, insgesamt eine runde Sache. Nichtsdestotrotz ist noch ein bisschen Luft nach oben, und wir sind gespannt, was wir in der Zukunft von den Belgiern hören werden. Liebhaber von Melodic Death gemischt mit Black Metal sollten auf jeden Fall mal reinschnuppern, ihr werdet es nicht bereuen!


Miss Mayhem für Lady-Metal.com

 

 

 

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