Secrets Of The Moon - Seven Bells

Secrets Of The Moon

Band: Secrets Of The Moon

Album: Seven Bells

Label: Lupus Lounge / Prophecy Productions

Release Date: 16.03.2012

Genre: Black Metal

Rezensent: Roba

Tracklist:
1. Seven Bells
2. Goathead
3. Serpent Messiah
4. Blood Into Wine
5. Worship
6. Nyx
7. The Three Beggars

Lineup:
Thelemnar - Drums
Ar - Guitars, Vocals
SG - Vocals, Guitars, Bass

Besten Dank an Prophecy Productions für das Material

Beurteilung

Secrets of the Moon ist ja beileibe kein unbekannter Name mehr, sonst wären sie auch nicht bei Lupus Lounge. Viele meinen ja, ihre beste Zeit wäre schon vorbei, dass das eine herausragende Werk unerreicht bleibt, gemeint sind wohl das Album "Carved in Stigmata Wounds" und die darauffolgende EP "The Exhibitions". Nun ist das ja normal, keine Band macht durchweg grandiose Alben, oft leben die großen Bands von ihren wenigen grandiosen Alben, alles andere ist dann halt Kult. Das schaffen freilich nur wenige Bands. Ist aber auch egal, kein Musiker sollte seine Musik nach der Kundschaft oder irgendwelchen Reviewern schreiben, dann wirds gleich gar nichts. Und selbst wenn sich was gut verkauft, heißt das ja noch lange nicht, dass es künstlerisch wertvoll ist.
Ich kennen jedoch keines der vorhergehenden Alben, obwohl mir der Bandname natürlich schon ein Begriff war und was man so auf Myspace etc. hören konnte, gefiel mir eigentlich durchweg sehr. Sodass die Band nun das Glück hat, ein doch objektives und unvoreingenommenes Review zu bekommen.

Ein stimmungsvolles Intro, mit den für das Album prägenden Glocken, führt sehr gut in die Materie ein. Überhaupt passt das Thema, der Titel und das ganze Drumherum, was sich von diesen beiden Sachen ableitet, perfekt zur Musik des Trios. Langsamer, intensiver mit viel Dissonanz vorgetragener Black Metal, der sehr viel Dunkelheit und Bedrückung verbreitet, greift sofort nach dem Herz und füllt es mit Schatten. Durch Monotonie und eben auch das langsame Tempo entsteht ein hypnotisches Gesamterlebnis, welches die Atmosphere perfekt trägt. Langweilig wirds dabei jedoch keinesfalls. Denn die auch mal schnell werdenden Wechsel oder auch kleinen Details, wie verschiedene Variationen im Gekreisch bzw. Gesang, treiben das Ganze dann doch immer wieder an. Hinzukommen einprägsame Songstrukturen, die man dann auch nicht mehr so leicht vergisst.

Fazit: Das ist eine tolle und sehr intensive Scheibe geworden, egal was mal war. Die Dunkelheit und das Böse sind immer greifbar und lassen einen in die Schatten der Musik eintauchen. Höchstens der Sound hätte für meinen Geschmack noch etwas, hm, fetter sein können. Doch das ist Geschmackssache.

Roba für Lady-Metal.com

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