Solitude Aeturnus - In Times Of Solitude

Solitude Aeturnus

Band: Solitude Aeturnus

Album: In Times Of Solitude

Label: Massacre Records

Release Date: 15.07.2011

Genre:
Doom Metal

Rezensent: Chris

Tracklist:
01. It Came Upon One Night
02. Transcending Sentinels
03. Into Battle
04. Sojourner
05. Where Angels Dare To Tread
06. Rememberance of a Life
07. And Justice For All
08. Sojourner
09. Mirror of Sorrow

Lineup:
Robert Lowe - Vocals
John Perez - Guitars
Steve Moseley - Guitars
James Martin - Bass
Steve Nichols - Drums

Vielen Dank an Massacre Records für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Mittlerweile liegt das letzte Album "Alone" schon fünf Jahre zurück. Da kommt etwas neues doch wie gerufen - auch wenn dieses Release eher plötzlich und unverhofft erschienen ist. Die Lösung ist dann auch ganz einfach. Es handelt sich nicht um neue Aufnahmen, sondern um die fünf Stücke des Demos "And Justice For All" aus dem Jahre 1988. Damals hieß die Band noch Solitude. Von der 99er Vinyl-EP fehlt hier dann der Song "Opaque Divinity".

Auf der Demo "And Justice For All" war noch Sänger Kris Gebhart zu hören, der es stimmlich gesehen mit dem aktuellen Frontmann Rob Lowe nicht aufnehmen kann. Dennoch schlägt er sich schon ganz gut. Die Elemente des Power Metal sind auch noch stärker vertreten, als auf Veröffentlichungen neueren Datums. Frühere Candlemass kann man hier durchaus als Vergleich anführen. Beim Song "Into Battle" wird dann stellenweise auch einmal das Gaspedal bedient. Hochklassig kann die Songs zwar nicht bezeichnen, aber für Demo-Aufnahmen ist die Qualität richtig gut.

Leider kann man das nicht auf die Bonussongs beziehen, die "In Times Of Solitude" beigelegt wurden. Die Rehearsal-Songs und das Live-Stück bewegen sich hierbei auf Bootleg-Niveau. Das ganze ist eigentlich schade, denn diese Stücke haben durchaus Potential. Zum Ende bekommt dann mit "Mirror Of Sorrow" noch ein kleines Highlight geliefert, bei dem Rob Lowe schon das Mikro bedient. Der Song zeigt dabei die deutliche Entwicklung von SOLITUDE AETURNUS auf.

FAZIT:
Im Gesamtbild ist "In Times Of Solitude" ein eher zwiespältiges Release. Die Vinyl-EP dürfte auch nicht mehr so einfach aufzutreiben sein, daher wäre der zweite Song mit Rob Lowe eine wünschenswerte Beigabe gewesen. Gerade die zwei Rehearsal-Stücke und der Live-Song haben ein doch eher plattes Soundgewand. Beschränkt man sich auf das Herzstück dieser Veröffentlichung, die Demo "And Justice For All", dann ist es auf jeden Fall eine Anschaffung, die sich lohnt. Ob der Preis für ein vollwertiges Album gerechtfertigt ist, sei dann mal dahin gestellt.

Chris für Lady-Metal.com

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