Steve Lukather - Transition

lady-metal.com

Band: Steve Lukather

Album: Transition

Label: Mascot Records

Release Date: 18.01.2013

Genre:
Rock

Rezensent: Chris

Tracklist:
01. Judgement Day
02. Creep Motel
03. Once Again
04. Right The Wrong
05. Transition
06. Last Man Standing
07. Do I Stand Alone
08. Rest Of The World
09. Smile

Besten Dank an Netinfect Multimedia für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

STEVEN LEE LUKATHER - ein wahrer Tausendsassa. Gründungsmitglied der Band Toto, Teil des Musikprojekts Los Lobotomys und Gastmusiker bei vielen namhaften Musikern (z.B. Michael Jackson oder Luther Vandross). Außerdem Produzent und Songschreiber. Dazu zwei Grammy Awards aus den Jahren 1982 und 2002, einen Eddy Christiani Award für sein Lebenswerk und zahlreiche Auszeichnungen mit Toto. Und mit "Transition" liefert der US-amerikanische Gitarrenvirtuose jetzt sein achtes Soloalbum ab.

Lukather selbst beschreibt das Album als Spiegelbild der glücklichsten Zeit seines Lebens. Er trinkt nicht mehr, ist frei von jeglicher Art Droge und führt ein grundsolides, sehr gesundes Leben. Somit ist "Transition" der Weg eines Musikers von der Dunkelheit zurück ins Licht. Das Werk sprüht nur geradeweg positives aus und lebt vom Esprit dieser neuen Kraft. Die Songs liegen in einem Stilmix aus Rock, Pop, Fusion und auch progressiven Querverweisen. Aber auch Blues ("Creep Motel") und Balladen ("Once Again", "Right The Wrong") sind zu hören. Nicht zu letzt liegt das an der Mitarbeit illustrer Gastmusiker, die einem der einflussreichsten Gitarristen der Welt und renommierten Instrumentalisten damit ihr Tribut zollen. Das wären unter anderem Lee Sklar (Rod Stewart, Crosby, Stills, Nash & Young), Chad Smith (Red Hot Chili Peppers), Phil Collen (Def Leppard), Nathan East (Toto), Lenny Castro (Rolling Stones, Stevie Wonder) oder Greg Bissonette (Eric Clapton, Phil Collins). Da muss man auch zu Qualität der einzelnen Songs oder Produktion nicht mehr viel sagen. Diese gestandenen und legendären Musiker machen "Transition" zu einem abwechslungsreichen und vielschichtigem Studioalbum, wie ich es gerne öfter hören würde. Zu den Fakten: Die neun Songs bringen knappe 46 Minuten auf den Zeitmesser. Das Album zeigt den Musiker selbst, der mit seiner Jacke lässig über den Arm, verlassen über eine brüchige Asphaltdecke läuft. Dazu Name des Interpreten und Albumtitel in schwarzer Schrift. Kann man so stehen lassen, bei einem persönlichen Release, wie es dieses ist.

Fazit: Ob man nun die Vergangenheit des Herrn Lukather mit Toto mag, oder auch nicht. Zugeben muss man, dass er Musikgeschichte geschrieben hat und fest im Sattel der Rockszene sitzt. "Transition" bietet dabei auch Platz für alle Teile des Geschehens, wobei das Gitarrenspiel des Meisters natürlich immer wieder gesonderte Plätze zugewiesen bekommt und dabei besonders heraussticht. Darf man aber auch bei einem Album wie diesem nicht anders erwarten. Langsam kommt der Herr eben in die Jahre und erfindet sich dabei nicht komplett neu, aber beschreitet eben nochmal teilweise andere Wege und spiegelt vor allem sein Lebensgefühl in den einzelnen Song wider. "Transition" ist ein vielseitiges Werk, dass einem wirklich einiges an Kraft übermittelt. Sollte in jeder gepflegten Rocksammlung ein Plätzchen finden. "Even if I am the last man standing..."

Chris für Lady-Metal.com

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