Tuxedo - Flowerfield Melodies

Lady-Metal.com

Band: Tuxedo

Album: Flowerfield Melodies 

Label: Massacre Records

Release Date: 25.10. 2013 

Genre: Metalcore

Rezensent: Julian

Tracklist:

01. Intro
02. Anger
03. Ignorance
04. Boom
05. World of Deadhearted
06. Rethink your Choice
07. Fight
08. Social Scum
09. I'm always here
10. Deambula
11. Self-absorbed Folk
12. Dying Sheep
13. Self-Polka

Lineup:
Christoph Kiebe - Vocals, Samples
Johannes Frauenhuber - Vocals, Percussions
Michael Tiefenthaler - Guitar, Vocals
Dominique Wedam - Guitar
Reinhard Seifriedsberger - Bass
Christopher Till - Drums

Danke an Massacre Records für das Bereitstellen des Albums.

Beurteilung

Tuxedo haben sich in den letzten Jahren mehr und mehr als regionale und auch überregionale Größe in der Szene etabliert, sind mit namhaften Genrekollegen auf Tour gewesen und schaffen es trotzdem so nah am Fan zu sein wie sonst kaum eine Band. Die neue Scheibe "Flowerfield Melodies" soll nun diesen Erfolgskurs fortsetzen. Ob die österreicher "Alpencore"-Vorreiter den bewährten Kurs beibehalten oder neue Wege einschlagen, nehmen wir nun genauer unter die Lupe.

Das Neue Album steigt mit einer von allen Volksfesten nur allzu bekannten Quetschnmelodie in den ersten Song "Anger" ein, der vor Percussion-Grooves nur so strotzt. Auch die nachfolgenden Tracks werden kein bisschen langsamer und machen dem Vorgängeralbum alle Ehre. Je weiter man in den Silberling reinhört umso melodischer wird er, das ist Metalcore in Reinkultur! Mit solchen Gitarrenriffs brauchen sie sich vor der Internationalen Konkurrenz nicht zu verstecken. Ganz im Gegenteil: Manch ein Metalcore-Output der letzten Jahre bleibt hinter "Flowerfield Melodies" meilenweit zurück. Im großen und ganzen ziehen Tuxedo das Tempo konstant bis zum Schluss durch, setzen gekonnt eingängige Leadriffs und bringen den ein oder anderen fetten Breakdown an der richtigen Stelle und schließen das Album zum runterkommen mit einem Polka-HiddenTrack. (oder Hidden-PolkaTrack? oder gar einer HiddenTrack-Polka? :D) Wie auch immer, hier passt definitiv alles!

Fazit:

Melodische GItarrenriffs der Oberklasse, eine irrsinnig rasende, groovende Percussion, Live besonders Hart und nur stilecht mit Kuhglocke! Die "Tuxn" bleiben auf dem richtigen Kurs, machen genau das was sie schon immer gut gemacht haben und feilen an Details. Ein großartiger Output mit schlagenden Argumenten, schon auf dem Albumcover.

Julian für Lady-Metal.com

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