HammerFall in Passau am 04.12.11

HammerFall auf der "EUROPEAN OUTBREAK TOUR 2011" machte am 04.12.2011 Halt in der Dreiländerhalle in Passau. 

Für euch vor Ort waren Nicole (Foto) und Patrick (Bericht).

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DEATHDESTRUCTION

AMARANTHE

VICIOUS RUMORS

HammerFall

Konzertbericht - HammerFall - Passau - 04.12.2011

Wir schreiben den 04.12.2011 als Nicole und ich uns abends gegen 18:00 Uhr auf den Weg Richtung Dreiflüssestadt machten. Seltsam warm war es für einen Dezembertag. Ich traute meinen Augen kaum als mein Thermometer 11°C anzeigte, es mussten die fünf Schweden sein, die die Umgebung rund um Passau schon aufgeheizt haben. Dort angekommen liefen die Vorbereitungen schon auf vollen Touren, denn es gab ja noch drei Vorbands, die die Masse zum Kochen bringen sollten bis HammerFall die Bühne betreten.

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DEATHDESTRUCTION

Den Anfang machten die Deathcore’ler von DeathDestruction, die den noch etwas zurückhaltenden Haufen von Passauer Metalheads anheizen sollten. Dies gelang durch gekonntes Verbreiten von Tod und Verderben des Frontmanns Jimmie Strimell der vier Schweden. Die Meute verwandelte die Dreiländerhalle schnell in einen kochenden Kessel, so dass sich der Vocalist seines T-Shirts entledigen musste. 

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AMARANTHE

Weiter ging es dann mit den ebenfalls aus Schweden stammenden Amaranthe, die gleich mit einem Trio an Stimmgewalt aufwarteten. Weibliche und männliche Cleanvocals, gepaart mit männlichen Shoutings, ergab eine interessante Mischung. Man konnte nicht genau sagen, ob es die Schönheit der Sängerin war oder der Melodic Metal den die Band zum Besten gab, die vor allem das männliche Publikum zum Toben brachte.

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VICIOUS RUMORS

Die dritten und letzten der drei Vorinterpreten waren Vicious Rumors aus den Vereinigten Staaten. Die eine geballte Power Metal Salve auf die Menge herab prasseln ließen. Sie spornten den Mob noch mal zu Höchstleistungen an, damit HammerFall auch der gebührende Empfang bereitet wird.

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HammerFall - Oscar

Kaum waren die letzten Töne von den Amerikanern verklungen und ein kleines Feuer, das sich im Raucherbereich vor der Halle breitgemacht hatte, gelöscht, erschallten schon die ersten "HAMMERFALL" Rufe aus der Menschenmenge. Dennoch musste sich die Passauer Meute noch etwas gedulden um den Headliner des Abends auf der Bühne in Empfang nehmen zu dürfen. Dann war es endlich nach langem Warten so weit, ihre Rufe wurden erhört. Mit einer Setlist, zusammen gesetzt aus 14 Jahren Bandgeschichte, die ihres gleichen suchte, brachten sie die Stimmung der Meute zum Siedepunkt. Um beide Geschlechter gleich gut zu bedienen, gab es für die zahlreich erschienenen weiblichen Gäste den ihnen gewidmeten Song "Nerver, Ever", der so manch anwesendes Paar zum Kuscheln brachte.

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Nachdem sich nach eineinhalb Stunden letztendlich das Ende des Gigs ankündigte, war es den HammerFall Fans aber noch nicht genug. Mit lauten Zugabe Rufen holten sie das schwedische Quintett wieder auf die Bühne zurück, die dann gleich noch drei Songs am Stück für ihre Fans vom Stapel ließen. Doch allem nicht genug, war ihr letzter Song des Abends das von vielen erhoffte "Hearts on Fire", der die ganze Halle zum Mitgrölen einlud. Und zur Sicherheit, damit sie nicht noch einen Song zum Besten geben mussten, haben sie am Ende des Stücks kurzerhand das Schlagzeug zerlegt, nur um endlich die Heimreise antreten zu können - sehr zur Belustigung des Metalvolkes.

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Mein Fazit, ein sehr gelungener Abend mit guten Bands, guter Musik und einem Haufen Metalheads, die friedlich miteinander den Sonntag ausklingen ließen und ihrem Stand alle Ehre gemacht haben. Es war ein gelungener Abend, den man so schnell nicht vergessen wird.

In diesem Sinne und mit einem guten Gefühl im Ohr

Patrick Schmid für Lady-Metal.com

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