InKontrast

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Die Metaljugend Desselbrunn mit Fabian Hauser lud ein ins KontraSt in Völklabruck/AT.

Running Order:
Earthrotten
Chemical Cancer
Fuel of Hate
As God Created

Flo war sowohl mit der Kamera, als auch mit Block und Kugelschreiber dabei.

EARTHROTTEN

CHEMICAL CANCER

AS GOD CREATED

FUEL OF HATE

METALHEADS

KONZERTBERICHT

InKontrast 2011
02.12.2011 – Kontrast Alternativbar, Vöcklabruck (A)

Kontrast-reicher Metalabend


Die Metaljugend Desselbrunn und allen voran Fabian Hauser erfüllten mit ihrer Veranstaltung am Freitag den 02. Dezember 2011 die Alternativ-Bar Kontrast im Herzen von Vöcklabruck mit feinsten metallischen Klängen. Dazu holten sich die Organisatoren gleich 4 Bands ins Boot, um für die gastierenden Metalheads eine abwechslungsreiche Mixtur im Bereich Death Metal zu bieten: EARTHROTTEN, CHEMICAL CANCER, FUEL OF HATE und AS GOD CREATED.

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Den Einheizer der Runde bildete die Band EARTHROTTEN. Als Lokalmatadoren setzten sich die fünf Jungs natürlich als Ziel, das Kontrast in Schutt und Asche zu legen, und man muss sagen: Auftrag erfüllt!
Mit ihrem Stilmix aus Death und Thrash Metal, den sie zudem noch mit vielen Elementen aus anderen Genres des Rock und Metal kombinieren, entfaltet sich dem Zuhörer eine ganz individuelle Musikrichtung. So fügen sich bissige Riffs mit dumpfen Basslinien und die solide Arbeit des Schlagzeugers perfekt ineinander. Die Stimmvielfalt des Sängers, demnach also sowohl Growling als auch Screaming, entpuppt sich dazu als Schaumkrone für die Band. Die musikalische Gesamtheit presst somit wie eine Wand aus den Lautsprechern und ist deshalb der Grund, warum sich die Leute mitreißen ließen. Daraus entstand sogar die kleinste Wall Of Death.
EARTHROTTEN sind jung, talentiert und zukunftsfähig. Darum sehnen sich die Jungs nach mehr Auftritten. Wollen wir also hoffen, dass sich das Jahr 2012 als ein fettes Jahr mit vielen Gigs erweist. Weiter so und nicht nachlassen!

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Das Resümee des Abends fällt nach all den guten Bands natürlich auch von Seiten der Metaljugend Desselbrunn gut aus, denn die erste Veranstaltung dieser Art war gleich mal ein voller Erfolg. Das Kontrast bot sich durch seine Lage und überschaubare Größe optimal an und war somit keine Utopische Aufgabe, es zu füllen. Umgekehrt konnten die Gäste ihre Lieblingsbands hautnah erleben und mit ihnen eine geile Party feiern. Zeitlich ist man natürlich in einer Innenstadt immer an gewisse Vorgaben gebunden, was Ruhestörung anbelangt, und deshalb musste um Mitternacht auch musikalisch Ruhe sein. Deshalb wurden die Spielzeiten etwas gekürzt, um den Abend so stressfrei und gemütlich wie möglich zu machen. Die Bands hingegen sahen ihre verkürzten Spielzeiten eher als Gelegenheit, aus ihren Sets das Beste zu holen und nutzten dies auch richtigerweise in vollen Zügen aus.

Voll war das Kontrast in der Tat, denn es fanden stolze 100 Metalheads den Weg dahin. Dazu verhalfen einerseits der absolut humane Eintrittspreis sowie auch sehr kundenfreundliche Konditionen bei den Getränken.

Bei all den positiven Argumenten stünde einer Wiederholung dieser Veranstaltung nichts mehr im Wege. Dennoch müssen/dürfen wir uns überraschen lassen, ob die Metaljugend eine Fortsetzung der Veranstaltung beabsichtigt, denn es erfordert trotz alledem eine Menge helfender freiwilliger Hände, um so etwas auf die Beine zu stellen.

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Gerade pünktlich zum Gig trafen die fünf Herren von CHEMICAL CANCER in Vöcklabruck ein. Somit waren nur noch wenige Minuten für den Umbau übrig, damit der Zeitplan auch einigermaßen eingehalten bleibt. Die Braunauer Institution tauschte den vorherigen Stress der Fahrt dann aber schlagartig um in eine energiegeladene Show.
Druckvollen core-beeinflussten Death Metal mit einer Ladung Groove zelebrieren CHEMICAL CANCER nun seit ihrer Gründung Anfang des Jahres 2009, wobei sie sich mit jedem einzelnen Gig um ein Vielfaches zu verbessern scheinen. Dies erklärt hiermit auch die plötzlich steigende Temperatur im Kontrast, denn bei dieser Musik kann man einfach nicht mehr ruhig zuschauen. Bewegung und Stimmung sind vorprogrammiert. Musikalisch immer hochwertig und überwiegend schnell lassen sich Manu, Wurmi, Niko und Yosh von ihrem sympathischen und zugleich redegewandten Sänger Patrick vorantreiben, während sich hin und wieder auch mal ein schwermütiger Part mit tiefen Breaks finden lässt.
Gerade nach ihrem einjährigen Bühnenjubiläum wollen die Jungs jetzt erst richtig Gas geben und haben deshalb auch schon fürs Jahr 2012 Pläne. Deshalb hier der Hinweis für alle: Am 07. April (Karsamstag) 2012 veranstalten CHEMICAL CANCER zusammen mit der Band Cemetery Dust das „Spring Terror“ im Gugg zu Braunau/Inn. Headliner bildet die allseits bekannte Band Ultrawurscht, wobei noch zwei weitere Bands (Norikum und Counterweight) spielen werden. Da die Karten limitiert sind, empfiehlt es sich, sein Exemplar schon jetzt zu sichern.

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Den dritten Slot des Abends füllte die Metal-Deathcore Band FUEL OF HATE aus Schwanenstadt in Österreich. Neben ihrer groovigen Mischung aus Metalcore und Death Metal finden sich auch Anleihen aus dem Thrash Metal in ihrer Musik, die sie im Kontrast zum Besten geben durften.
Begleitet von ihrem Maskottchen „Rocky Docky“, einem Stein mit Gesicht, der bei jedem Gig mit auf der Bühne stehen darf, brachten die Jungs ein ordentliches Gewitter über Vöcklabruck. Fette Riffs, basierend auf gleich zwei 7-Saitigen Gitarren, und groovende Bass- bzw. Schlagzeug-Rhythmen harmonieren mit einer Stimmgewalt, wie man sie selten zu Ohr bekommt. Genau dies verursachte auch eine positive Wirkung auf die Stimmung der anwesenden Metalheads, denn diese ging mit der Raumtemperatur und der Bewegungsfreude steil nach oben. Da konnte man sich als Band und in diesem Fall als FUEL OF HATE nur wohl fühlen.

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So kommen wir auch schon zum Headliner der Veranstaltung: AS GOD CREATED. Die fünf bühnenhungrigen, wie sie sich selbst bezeichnen, Herren aus dem österreichischen Thomasroith stellten ihre Geschütze bereit um für die wilde Menge im Kontrast noch einmal das Maximum zu geben.
Jeder Gig dieser Band ist immer wieder aufs Neue eine interessante und beeindruckende Show, nicht zuletzt, weil sie sich stets verbessern und lernen die Urgewalt ihrer Songs noch treffender umzusetzen. Urgewalt setzt Kompromisslosigkeit voraus, und diese ist bei AS GOD CREATED ohnehin von vornherein gegeben. Musikalisch wie gesanglich auf derbste und hammerharte Art, wird man von allen Seiten der Ton- und Rhythmusvielfalt bombardiert. So herrschen schnelle Parts genau so vor wie auch schwermütige, und analog dazu tiefe Growls ebenso wie Screams. Ja, was will man da noch mehr? Antwort: Nichts, weil es keine Steigerung mehr gibt und so ließen sich die Zuschauer von den fünf Jungs ohne Widerstand mitreißen. Da blieb weder ein Auge trocken, noch ein durstiger Mensch übrig.

Lady-Metal.com bedankt sich für die kurzfristige Zusage und Euer Entgegenkommen.

Stay heavy!!!

Flo für Lady-Metal.com


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