Fireflash e.V. proudly presents: INQUISITION

Fireflash e.v., Inquisition, Lady_Metal, Nebraska

Running Order:
20 Uhr Hellrazors
21 Uhr Svartsorg
22 Uhr Flammensturm
23 Uhr INQUISITION

Tyrants konnten aufgrund interner Probleme nicht auftreten, dafür gelang es kurzfristig Flammensturm zu gewinnen.

Nicole war als Fotografin vor Ort.

Den Konzertbericht von Flo findet ihr weiter unten, nach den Fotogalerien.

Hellrazors

Svartsorg

Flammensturm

INQUISITION

Metalheads

Schwarzmetallisches Gewitter - Der Konzertbericht von Flo

Inquisition, Hellrazors, Fireflash, Lady_Metal

Fireflash e.V. presents: Inquisition, Flammensturm, Svartsorg und Hellrazors
23. Juli 2011 - Club Nebraska, Schärding (A)

Schwarzmetallisches Gewitter

So könnte man die Veranstaltung untertiteln, denn was am Samstag, den 23. Juli 2011 im Club Nebraska zu Schärding in Österreich geboten worden ist, hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den Anhängern des Underground Black Metal.
Nur mit viel Engagement und dem vollen Einsatz der 6-köpfigen Truppe des Fireflash e.V. um Bresl, Übi, Klimi, Ornetz, Grubotnik und Dani, konnte dieses Ereignis verwirklicht werden, und man kann den absoluten Respekt aussprechen für so viel Zusammenhalt.

Nachdem um 20.15 Uhr die fünf HELLRAZORS (A) mit ihrem Stilmix aus Black und Thrash Metal auf die Horde losgelassen wurden, war innerhalb kürzester Zeit klar: Dieser Abend hat es in sich. Gekonnt krächzte sich Sänger Edsch aka Merciless Destructor durch die Songs, begleitet von thrashigem Gitarrengeshredder und brummendem Bass. Der Gast-Schlagzeuger Fuxi der Band Integritlie, sichtlich in Topform, konnte dieser guten Basis mit seiner Virtuosität nur beipflichten. Besonderes Augenmerk erreichte der Sänger durch sein absolut passendes dämonisches Gelächter bei manchen Titeln, sowie durch seine Luftgitarre in Form eines invertierten Kreuzes für den Song „The Demonpriest“. Und das gefiel vor allem dem Sohn von Bresl (Fireflash e.V.), der sich als Nachwuchs-Metaller wie selbstverständlich zur Band auf die Bühne stellte und mit kreisenden Haaren und Durchhaltevermögen für Schmunzeln sorgte, absolutes Daumen-Hoch. Das Publikum war dennoch über das 35-minütige Set nicht für eine gewisse Grundstimmung zu animieren, was für die HELLRAZORS selbst und für die folgenden Acts auf jeden Fall von Vorteil gewesen wäre.

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SVARTSORG (A), die Lokalmatadoren um Lead-Gitarrist Grubotnik (Fireflash e.V.), gaben sich ab 21.10 Uhr für 40 Minuten Specialshow die Ehre, und zeigten mit Patrick aka Irleskan (Svarta) als Gastsänger, wie man Depressive Black Metal macht. Dem konnte man nur mit einem Wow-Effekt Tribut zollen, denn es war für ihn nicht das erste Mal, sondern nach dem Debüt auf dem Metal Camp Festival eine Woche zuvor sozusagen eine Bestätigung, dass es sich dabei um einen ganz klaren Sieger handelt. Ein stimmgewaltiger junger Herr, der durch seine souveräne Art des Schreiens nur so ins Gefüge von SVARTSORG passt. Nicht zu vergessen sind die restlichen Instrumentalisten der Band um Drummer Amarok, Keyboarder Maestro Mortis und Rhythmus-Gitarrist Adrian Nightwatcher, die mit den beiden oben genannten Kollegen dafür sorgten, dass sich die ersten 20 Minuten wie ein einziges Lied anhörten, denn da war keine Pause zu erkennen. Sehr gut kam dabei das Keyboard an, das mit anmutenden Intros bzw. Outros sowie orchestralischen Melodiebögen für die nötige Atmosphäre sorgte.

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Anhand des sich füllenden Zuschauerraumes, nicht zuletzt durch die Verlosung von Merchandise-Artikeln der anwesenden Bands in der Umbauphase, erkannte man nun, dass es bald Zeit für den Headliner des Abends wird. Zuvor waren jedoch ab 22.10 Uhr FLAMMENSTURM (A) an der Reihe, die die Menge für den Hauptakt anheizten. Innerhalb kürzester Zeit als Ersatz für die ursprünglich geplante Band TYRANTS (A) rekrutiert, zeigten sich die jungen Österreicher von ihrer besten Seite und gaben alles, um die Menge anzustimmen, und es funktionierte auch, zumindest in den vorderen Reihen. Ihre präsentierten Titel, namentlich zu erwähnen seien etwa „Ostarrichi“, „Glutes Zorn“ und „Wotan“, schlugen ein wie eine Bombe, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass diese prägnanten Songtitel wie Schlachtrufe wirken, und durch Mitsing-Faktor sehr überzeugen. Bei diesem Schlagzeug- bzw- Gitarren-Gewitter war das Publikum schnell auf Hochtouren gebracht. Als Vorzeige-Pagan/Black Metal Band etablierte sich an diesem Abend FLAMMENSTURM bis zum Ende des 40-minütigen Auftritts, wobei das begeisterte Publikum sogar noch eine Zugabe mit dem Titel „Die Feuer Sind Entfacht“ herausfordern konnte.

Dagon

Die Zeit, 23.30 Uhr; zwei Männer in Corpsepaint, ein eigenartiger Gesangsstil, tiefe Gitarrenklänge und ein schepperndes Schlagzeug: INQUISITION aus Kolumbien/U.S.A. entern die Bühne als Headliner des heutigen Abends. Die Kapelle fühlt sich sehr wohl auf dieser Underground Veranstaltung und bietet deshalb eine Show, wie man sie selten zu Auge und Ohr bekommt. Dagon (Gitarre/Gesang) und Incubus (Schlagzeug) nennen sich die beiden Talente, die seit 1988, also bereits 23 Jahre, nach zwei Stil-Umorientierungen nun seit geraumer Zeit komponieren. Seit 1998 behalten sie ihren Musikstil bei, den man als gnadenlosen Black Metal bezeichnen kann, und dabei gehen die beiden mit einer Souveränität und Meisterklasse vor, die einen nur so staunen lässt. Mit „Nefarious Dismal Orations“ wurde als zweiten Song des Sets auch gleich ein bleibender Eindruck hinterlassen, denn dieser Song ist einfach durch und durch Black Metal, wobei die Gesangskünste am besten zur Geltung kommen. Nicht nur der tiefe seltsame Gesangsstil von Dagon, den man fast rabenähnlich beschreiben kann, sondern auch eine höhere Stimmlage, der an eine okkulte Zeremonie erinnert, wird dabei angeschlagen. Ohne großes Showverhalten und Gerede treten INQUISITION auf die Bühne, vielmehr legen die Herren Wert auf die gekonnte Vermittlung der Musik als solches und die Ästhetik des schwarzen Metalls. Deshalb bieten sie auch als Headliner ein sage und schreibe 60-minütiges Inferno, um Schärding mal richtig in Schutt und Asche zu legen. Der langsame Song „Desolate Funeral Chant“ beweist dies nur allzu gut und wirkt aufgrund seiner Trägheit fast schon depressiv. Dies zeigt, dass bei INQUISITION auch diese Schiene zur Geltung kommen soll, und durch die Präsentierung vor Publikum auch hohen Stellenwert hat, im Gegensatz zu anderen Bands, die dann live nur die schnellen Songs rattern, um somit ein Dauergewitter zu liefern.

Inquisition, Lady_Metal, Fireflash, Nebraska
Incubus
Fireflash, Inquisition, Nebraska, Lady_Metal

Verlosungen von Promotions-Artikeln der anwesenden Bands , eine After-Show-Party in der hauseigenen Bar, Merchandise-Material von jeder Band, den Club Nebraska als passenden Veranstaltungs-Schuppen, Fireflash e.V. als Veranstaltungsverein, Getränke zu akzeptablen Preisen, Essen vom Grill in bester Qualität und die herausragende Publikumsnähe der Bands: Was will man mehr? Dieser Konzertabend hinterließ nicht nur beim Publikum, sondern auch beim Veranstaltungsteam sowie den Wichtigsten, den Bands, einen sehr guten Eindruck und sollte deshalb auf jeden Fall fortgeführt werden. Dagon und Incubus, die beiden Headliner von INQUISITION, zollten diesem gelungenen Event mit 10 von 10 Punkten Tribut und zeigten somit, dass sie äußerst zufrieden waren. Mit über 200 Besuchern kann man somit auch sagen, dass der Informationsfluss optimal funktionierte, wofür sich zuletzt Bresl, der Repräsentant des Fireflash e.V., bedankte und auch das zahlreiche Erscheinen mit folgenden Worten lobte: Das ist Underground!!!


Lady-Metal.com bedankt sich für dieses großartige Konzert mit diesen genialen Bands.


Flo für Lady-Metal.com

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