Arkona - Stenka Na Stenku

Band: Arkona

EP: Stenka Na Stenku

Label:
Napalm Records

Release Date:
27.05.2011

Genre:
Pagan Metal

Rezensent:
Chris

Tracklist:
01. Stenka Na Stenku
02. Valenki
03. Goi, Rode, Goi! (Acoustic Version)
04. Skål (feat. Varg)
05. Duren
06. Noviy Mir

Lineup:
Maria "Scream" Archipowa - Vocals, Keyboard, Percussion, Tromp
Sergei "Lazar" - Guitars, Balalaika, Tromp
Ruslan "Knjas" - Bass
Wlad "Artist" - Drums
Wladimir "Volk" - Bagpipe, Flutes
Wladimir Tscherepowski - Bagpipe, Flutes, Schalaika, Ocarina

Danke an Napalm Records für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Für den späten Sommer 2011 wurde nach ungefähr eine neue Albumveröffentlichung aus dem Hause Arkona angekündigt. Diese Wartezeit wird von der russischen Band jetzt mit der EP "Stenka Na Stenku" verkürzt. Darauf zu hören sind sechs Stücke - fünf davon exklusive Non-Album-Tracks.

Der erste Song erinnert dabei durch eine schnelle und folkige Instrumentierung an Alestorm. "Valenki" variiert stark im Tempo und lässt die anfängliche Schnelligkeit gerne mal zurück. Ob Humppa, Offbeat, Polka oder Double Bass - der Song hat es in sich. Da ist es doch mal Zeit für ein wenig Ruhe. Mit knapp sechs Minuten gibt es eine Akustikversion von "Goi, Rode, Goi!" zu hören. Beim Song "Skal" gibt sich Philipp 'Freki' Seiler von Varg die Ehre. Ein Gute-Laune-Song für trinkfreudige Metaller, der mit einfacher Textstruktur zum Mitgrölen einlädt.

Fast zum Abschluss packen Arkona die Pagan-Keule aus und prügeln munter drauf los. Auch das Keyboard rückt hier stärker in den Vordergrund. Das längste Stück der EP ist gleichzeitig auch das abwechslungsreichste. Rhythmuswechsel, Breaks oder ruhige Momente, die von Growls erschüttert werden. Hier stimmt einfach alles und Sängerin "Scream" läuft zu Höchstförmen auf. Zum Abschluss gibt es noch "Noviy Mir" auf die Hörmuscheln. Flöten gesellen sich zu metallastigen Riffs.

FAZIT: Frontfrau "Scream" hat einfach eine wahnsinnig gute Stimme mit Wiedererkennungswert. Die Gruppe liefert stark melodiebehaftete Songstrukturen ab, die die Stücke in durchaus hörbare Höhen schrauben. Und Eingängikeit gibt es noch oben drauf. Die Produktion bietet sauberen Klang, bei dem man gerne mal den Lautstärkeregler hochschrauben kann. Ob akustisch oder angetrunken-heiter - die Songauswahl bietet Abwechslung und macht Laune. Und eine gute Einstimmung auf das kommende Album ist diese EP auf jeden Fall.

Chris für Lady-Metal.com