Attonitus - Opus II - Von Lug und Trug

Attonitus, Opus II Von Lug und Trug, Black Bards, Lady_Metal

Band: Attonitus

Album: Opus II - Von Lug und Trug

Label: Black Bards

Genre: Mittelalter Rock

Release Date: 25.03.2011

Rezensent: Patrick Schmid

Redaktion: Lady Metal Webzine

Danke an Black Bards für das zur Verfügung stellen des Albums.

Lineup:
Vodric Kurzweyl - Gesang, Dudelsack, Flöten, Cister
Gomez der Knüppler - Schlagzeug, Percussion, Davul
Quinteras Herr der Flammen - Gesang, Dudelsack, Nyckelharpa, Flöten
Yu der Edle - E-Gitarre, Akustikgitarre, Cister
Elyon der Freie - E-Gitarre
Zinisan vom Mjödr - Dudelsack, Flöten, Harfe, Schalmey
Tauzieher - Gesang, Bass
Amatras - Davul, Schlagwerk

Tracklist:
01. Introduction
02. Von Lug und Trug
03. Der Ketzer
04. Deus lo Vult
05. 12 Brüder
06. Der alte Ritter
07. Im Verrat
08. Labyrinth
09. Inquisition
10. Venus
11. Winternachtstraum
12. Laut
13. Skol
14. Tanzt ohne Zweifel

Beurteilung

Und die nächste Scheibe auf meinem Schreibtisch, die nach einer Rezension lechzte, so tu ich ihr den Gefallen, auf dass endlich Ruhe einkehre.

Wie ihr vielleicht erkennt geht es jetzt etwas mittelalterlicher zu, als die letzten Male. Heute ist die neue Scheibe des Grüppchens Attonitus an der Reihe.

Wie es im düsteren 16. und 17. Jahrhundert üblich war, wird gemeuchelt, gemordet und vor all dem gelogen und betrogen - was man beim Namen des Albums schon bemerkt: "Opus II - Von Lug und Trug".

Der erste professionell aufgenommene Silberling der acht Recken aus dem nördlichen Flensburg. An der Musik selbst gibt es nichts zu bemängeln, die Mischung des großen Instrumentariums und der Aufnahmequalität sind gewohnt gut,  und dem heutigen Standard entsprechend. Wer Bands wie Subway to Sally, Saltatio Mortis mag, der wird Attonitus auch mögen. Die Lieder sind abwechslungsreich und hauptsächlich dem Thema entsprechend düster.

Wer gerne für eine Weile in die Zeit der Inquisition und der Betrügereien eintaucht, gespickt mit einer Prise Liebe, einer Messerspitze Melancholie und einer Portion Hoffnung als Sahnehaube, der wird mit Sicherheit seine Freude am Werk der Flensburger haben. Ich gebe dem Album das Prädikat 'Gut'.

In diesem Sinne und mit einem guten Gefühl im Ohr
Euer Patrick Schmid für Lady-Metal.com