Black 'N Blue - Hell Yeah!

Black 'N Blue, Hell Yeah!, Frontier, Lady_Metal

Band: Black 'N Blue

Album:
Hell Yeah!

Label: Frontier

Genre: Hard Rock

Release Date: 13.05.2011

Rezensent: Chris

Tracklist:
01. Monkey
02. Target
03. Hail Hail
04. Fools Bleed
05. C'mon
06. Jaime's Got The Beer
07. Angry Drunk Son Of A Bitch
08. So Long
09. Trippin' 45
10. Falling Down
11. Candy
12. Hell Yeah!
13. World Goes Round
14. A Tribute To Hawking

Lineup:
Jamie St. James - Vocals
Shawn Sonnenschein - Guitar
Jeff Warner - Guitar
Patrick Young - Bass
Pete Holmes - Drums

Vielen Dank an Frontier Records für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Offiziell wurde hier vorliegende Truppe 1979 gegründet. Nach zehn Jahren erfolgreichen Schaffens hängte man die Klampfen an den oft zitierten Nagel. Jedoch gab es mehrere Wiedervereinigungen - drei an der Zahl. Und jetzt steht also die neue Scheibe "Hell Yeah!" vor der Tür.

Was die Jungs aus Portland, Oregon hier produziert haben klingt wie eine aufgemotzte Reise in die Vergangenheit. Die Zeit des 80er-Hard-Rock ist zwar lange vorbei, doch er lebt nach wie vor. Und auf dieser Platte bekommt er seine Huldigung anno 2011. Der Song "Hail Hail" sei darauf bezogen besonders erwähnt. Was vor 30 Jahren angesagt war kann man hier mit jeder Passage Revue passieren lassen. "Angry Drunk Son Of A Bitch" reiht sich in revolutionäre Stücke ein, die damals wohl für eine Menge Aufsehen gesorgt hätten. Heute kann man sie belächeln und als guten Partysong abstempeln.

FAZIT: Black 'N Blue bleiben ihrem Stil treu und man hört die Spielfreude auf dieser Scheibe ganz deutlich heraus. Der gesamte Wurf hätte so auch im Jahre 1980 entstanden sein können. Einzig und allein die Produktion ist deutlich hörbar neueren Datums. Hier ist auch das Problem der Scheibe - sie hebt sich vom Mittelmaß des guten alten Poser-Rocks kaum bis gar nicht ab. Somit bleibt "Hell Yeah!" eine Scheibe, die man der alten Zeiten wegen gerne mal auflegen kann. Und mit ein bisschen Alkohol wird das ein oder anderen Stück wohl auch auf Rock-Parties einen guten Effekt erzielen.