Cadaverous Condition - Burn Brightly Alone

Cadaverous Condition

Band: Cadaverous Condition

Album: Burn Brightly Alone

Label: Starry

Release Date: 23.09.2011

Genre: Death Metal

Rezensent: Flo

Tracklist:
01. Ghost
02. Driftwood
03. We Knew They Were Coming
04. We Both Go Down Together
05. Alone I Will Travel In Time Tonight
06. Wicklow Nightfall
07. Use Your Blood
08. Into My River
09. Order Of The Forlorn
10. The Clearing
11. The Small Roads Out Of Town
12. Shine Unseen, Then Disappear
13. Deathless

Lineup:
Wolfgang Weiss - Vocals
René Kramer - Guitars
Peter Droneberger - Bass
Paul Droneberger - Drums

Danke an CADAVEROUS CONDITION für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Nachdem das neue Album der österreichischen Death Metal Band CADAVEROUS CONDITION nun seine ersten Kreise ziehen durfte, hielt es natürlich auch beim regionalen Webzine von Lady-Metal Einzug und wird deshalb im Folgenden genauer unter die Lupe genommen. Mit dem interessanten Titel "Burn Brightly Alone" sorgt es auf jeden Fall allein schon für Aufsehen.

Ein schwerer Song bietet sich zu Beginn des Langwerkes mit "Ghost" und zeigt zugleich, dass man nicht immer mit einer auf Hochtouren laufenden Kettensäge losreiten muss. Sehr groovige Gitarren-Riffs auf langsamen Drums und grollendem Bass geben zusammen die perfekte Mischung dafür.
Das Tempo steigert sich bis zum dritten Titel "We Knew They Were Coming" nur geringfügig und lässt deshalb nun langsam Sehnsüchte nach schnellerem Death Metal wachsen. Diese werden jedoch auch nicht bei "We Both Go Down Together" erfüllt. Im Gegenteil: Es bietet sich wieder ein akustisches Werk, musikalisch dominiert durch einfühlsame Klavier- und Gitarren-Melodien, gemäß dem Stil von Titel drei.

Der weitere Verlauf des Albums gestaltet sich in den ebenso dargestellten Schemata und stellt somit eine Mischung aus richtigem Death Metal im Midtempo-Bereich sowie den gemäßigten balladenhaften Songs mit überwiegend akustischer Instrumentierung.

Fazit: Die Eigenarten von CADAVEROUS CONDITION dürften bei gewöhnlichen Death Metallern schnell an die Grenzen stoßen, denn es ist nicht gewiss, ob diese Gruppe auch auf die besagten balladenhaften Songs stehen, vermutlich eher nicht. Der Rest ist im mittleren Tempobereich angesiedelt und bietet durchaus gelungene Titel, auch zum Teil mit ordentlich Groove. Insgesamt ist das "Burn Brightly Alone"-Album mit einer Gesamtspielzeit von über 50 Minuten auf 13 Songs dennoch sehr umfangreich geworden und deshalb absolut respektabel, auch wenn die Hörerschaft für diesen Stil wohl schwer zu finden sein wird.  

Flo für Lady-Metal.com