Consfearacy - Consfearacy

Consfearacy

Band: Consfearacy

Album:
Consfearacy

Label:
Massacre Records

Release Date:
08.07.2011

Genre: Power Metal

Rezensent:
Chris

Tracklist:
01. Pain Infantry
02. Ritual Sacrifice
03. Fall From Grace
04. World Domination
05. Live Again
06. Dying To Kill
07. Forever Falling
08. Unbreakable
09. Flesh & Bone
10. Your Dead To Me

Lineup:
Brian O'Connor - Vocals
Fabian Schwarz - Guitar
Ira Black - Guitar
Günter Auschrat - Bass
Timo Weis - Drums

Vielen Dank an Massacre Records für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

2009 wurde die U.S.-Deutsche Metalformation CONSFEARACY gegründet. Mit Sänger Brian O'Conner und Ira Black sind zwei ehemalige Vicious Rumors-Mitglieder an Bord, die auf zwei Mannen von The New Black treffen. Das wäre Fabian Schwarz an der Gitarre und Günter Auschrat am Bass. Dazu kommt Schlagzeuger Timo Weis, der auch schon von Beginn an zur Truppe gehört.

Prägend für die Band ist eine relative freie Herangehensweise mit vielen thrashigen Spielereien. Im Gesamtpaket liefern sie allerdings eher Power Metal ab, was nicht zuletzt an Frontmann O'Connor liegen mag. Die Sangeskünste liegen zwischen gesprochenen Parts und spitzen Schreien. Letztere werden dabei dem Genre typisch regelmäßig verwendet. Was allerdings für Power Metal doch sehr untypisch daher kommt, ist die grundsätzlich eher düstere Stimmung des selbstbetitelten Werks.

Die langjährige Erfahrung der Musiker hat ihnen dazu verholfen genau im richtigen Moment für Abwechslungen im Repertoire zu sorgen, damit dem Hörer keine Langeweile aufkommt. Wenn man gerade das Gefühl hat, übersättigt zu sein, fallen im Mittelteil vor allem "Dying To Kill" und "Forever Fading" mit akustischen Elementen auf. Die Stücke "Unbreakable" und "Flesh & Bones" kommen dagegen eher als Stampfer daher.

FAZIT:
Der Erfahrung nach liefern CONSFEARACY standesgemäß ein qualitativ gutes Werk. Im Mittelteil und gegen Ende kommt es zu leichten Durchhängern und Ermüdungserscheinungen. Das Feld des eher düsteren Power Metal mit einigen Thrash-Einlagen bietet noch viele Ressourcen, die ausgeschöpft werden möchten. Die Musiker klingen so, als wollten sie Grenzen austesten. Und das alleine ist schon ein Lob wert. Diese Kapelle sollte man im Auge und Ohr behalten.

Chris für Lady-Metal.com