Cruadalach - Lead - Not Follow

Cruadalach

Band: Cruadalach

Album: Lead - Not Follow

Label: Black Bards

Release Date: 04.11.2011

Genre: Pagan/Folk Metal

Rezensent:
Chris

Tracklist:
01. Dubh
02. Rage Starts Here
03. Nezlomní
04. Living With Pride
05. Blejanje Na Mjesec
06. Signal Fires
07. Cruadalach
08. Morrigan
09. For My Bleeding Friends
10. Hear Our Voices!
11. The Promise

Lineup:
Jan "Radalf" Vrobel - vocals
Aleš "Ax" Cipra - guitars, cittern, back vocals
Ante Mortem - guitars
Petra "Ewenica" Jadrná - bag pipes, shawms, recorders, back vocals
Lenka Juzková-Cížková - shawms, bag pipes, flutes, back vocals
Hanka "Honey" Slanarová - violin
Filip Škrdlík - violoncello
Ondrej "Lazarus" Novák - bassguitar
Michal "Datel" Rak - drums & percussions

Danke an Black Bards für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Vor einiger Zeit hatten wir CRUADALACH schon mal auf dem Seziertisch liegen. Und zwar mit ihrer im Februar erschienenen EP "Agni - Unveil What's Burning Inside". Mit dem Vorboten für das kommende Album sind sie dort schon sehr gut weg gekommen. Anfang November erscheint nun das Album "Lead - Not Follow" bei Black Bards.

Auch hier verstehen sie es wieder geschickt, durch den Einsatz mehrerer Sänger, zwischen aggressiven Growls und melodischem Gesang zu wechseln. Vor allem sind die Songs, die in der Muttersprache der Tschechen aufgenommen wurden, wieder das Highlight der Platte. Folk-ähnliches auf Deutsch oder Englisch gibt es auch wahrlich schon zu genüge. Doch auch die angelsächsischen Stücke haben einen ganz eigenen Flair, was vor allem durch die Instrumentalisierung zu begründen ist. Denn hier arbeiten CRUADALACH auf einem beachtlich-intensiven Niveau, dass einen in die Welt der Wälder und Spielleute zu bringen vermag.

Als Anspieltipp sei das grandiose "Blejanje Na Mjesec" genannt, dass gänzlich ohne Metal-Elemente auskommt. Gesang und Melodieverlauf transportieren einen auf direktem Weg in ein mittelalterliches Festgelage. Der zweite Hinweis geht dabei zum selbstbenannten Stück "Cruadalach", dass alle Facetten dieser Band in einem perfekten Licht darstellt.

FAZIT: Der eigene Weg der EP wird weiter vorbildlich begangen. Und genau das tut der Pagan- und Folk-Metal-Szene wirklich gut. Auch wenn die Produktion hier und da nicht astrein ist und der Klang etwas roh klingt, macht das genau den Charme von CRUADALACH aus.  Wo ich bei der letzten Review noch der Meinung war, dass man von dieser Band noch viel hören wird, bin ich mir jetzt zu hundert Prozent sicher. Der frische Wind weht weiter - und das mit viel Intensität. Aufgaben erfüllt!

Chris für Lady-Metal.com