Damnation Angels - Bringer of Light

Lady-Metal.com

Band: Damnation Angels

Album: Bringer of Light

Label: Massacre Records

Release Date: 22.02.2013

Genre: Symphonic Gothic Metal

Rezensent: Julian

Tracklist:
01. Ad Finem
02. The longest Day of My Life
03. Reborn
04. I Hope
05. Acerbus Inceptum
06. Someone Else
07. Bringer of Light
08. Shadow Symphony
09. No Leaf Clover
10. Pride the Warriors Way

Lineup:
Will Graney - Guitars, Orchestration, Backing Vocals
Pellek - Vocals
Stephen Averill - Bass
John Graney - Drums
Daniel Saunders - Keyboard

Danke an Massacre Records für das Bereitstellen des Albums!

Beurteilung

Mein nächstes Reviewobjekt kommt von den Damnation Angels, einer fünfköpfigen Melodic Gothic Metal Band aus dem tristen England. Die Musik ist jedoch alles andere als trist: Episch, brachial und monumental sind nur ein paar der Begriffe die mir auf Anhieb für ihren neuesten Output "Bringer of Light" einfielen. Allein das geniale Albumcover macht mich schon neugierig auf den Inhalt. Nun wollen wir doch mal sehen, ob das Produkt der Verpackung gerecht wird.

Das Intro "Ad Finem" und der Opener "The longest Day of my Life" zeigen bereits beste Symphonic-Qualitäten, marschieren bombastisch daher und strotzen nur so vor orchestralen Keyboardwänden. Dabei lassen sich auch vor allem gesanglich und im Drumming Power Metal-Elemente ausmachen, die dem Gesamtbild gut zu Gesicht stehen und im Ganzen etwas an die Power-Progger von "Circus Maximus" erinnern. Das nachrückende "Reborn" und die folgenden Titel rücken schließlich den Gothic etwas in den Vordergrund und geht etwas nachdenklicher und melancholischer zu Werke, und könnte teiweise fast aus dem Hause Evanescence oder Nightwish stammen. Dabei bildet "Acerbus Inceptum" ein knapp zweieinhalbminütiges Interlude nach dem "I Hope" wieder die Symphonic-Power Keule schwingt. Mit "Someone Else" kommt die obligatorische Gothic Balade, die auf keinem Longplayer fehlen darf. Obwohl sie vor Schmalz geradezu tropft kommt sie erstklassig in meinem Gehögang an und rundet das ganze Album angenehm ab und bereitet auf den Titeltrack "Bringer of Light" vor. Die letzten 3 Tracks halten das Tempo des Namensgeber aufrecht und Gipfeln in das fast zehnminütige Epic-Finale "Pride the Warriors Way"

Fazit: Genialer Mix aus Gothic/Power Metal und Filmmusik, der Genreherzen bestimmt höher schlagen lässt. Ebenso ist die Scheibe für den Hörer der sich weniger in Bombast-Gefilden aufhält ein guter Tipp, um auf den Geschmack zu kommen. Die Damnation Angels verkaufen hier genau das was draufsteht und machen ihre Sache gut, somit sind sie vorbehaltlos zu empfehlen. Mein persönlicher Anspieltipp: "I Hope"

Julian für Lady-Metal.com