Dead To This World – Sacrifice

DEAD TO THIS WORLD

Band: Dead To This World

Album: Sacrifice

Label: Soulseller Records

Release Date: 16.12.11

Genre: Thrash/Black Metal

Rezensent: Roba

Tracklist:
01. Har Megiddo / Satan's Storm 
02. Sacrifice 
03. Death Courageous
04. The Malefice
05. Altar of Mahakali

Lineup:
Iscariah – Guitar / Vocals (ex-Immortal, ex-Necrophagia)
Skuggen – Guitar (Gorgoroth, Tortorum)
Thurzur – Bass (Taake, Gaahlskagg)
m:A Fog – Drums (ex-Mortuary Drape, Black Flame)

Besten Dank an Soulseller Records für das Material.

Beurteilung

Ich muss sagen, ich war sehr überrascht, als ich nach dem ersten Hördurchlauf das Infosheet inspizierte. Hatte ich vorher noch nie etwas von dieser Band gehört, zogen sich meine Augenbrauen schon nach oben, als ich die Memberliste anschaute. DTTW ist ja eine reine Ansammlung schwarzmetallischer VIPs. Angeführt von Iscariah, ehemals Immortal und Necrophagia, über Skuggen (Gorgoroth) und Thurzur (Taake), nur der Drummer sagt mir nichts, bzw. die Bands in denen er spielt(e).

Produziert und aufgenommen wurde alles von der Band selbst, was ich immer gut finde, weil man dann davon ausgehen kann, dass der Sound nicht vom Label massengerecht geschneidert wurde. Nach einem Gänsehaut und satanischen Intro ("But they sa nothing[...] but the arrival of the antichrist") prettert der erste Song auch in ergreifender Thrash/Black Metalmanier los. Und man kann es zur gesamten MCD sagen, hier wird feinster Oldschool Scandinavian Black Metal geboten. Schnelle Passagen wechseln sich kurzweilig mit eher schweren wälzenden Einlagen ab. Ein paar kurze Ambienteinschübe verhelfen zu noch mehr Atmosphäre, aber ansonsten finden sich keine melodischen oder kompositorischen Schnörkel auf der Platte wieder. Und genauso straight wie die Instrumentalkunst ist auch das Gekreisch. Ordentliche Screams, die aber nicht zu hoch pitchen, sondern im angenehm kalten Bereich bleiben, black/thrashig eben.

Fazit: Die fünf Lieder dieser Platte machen auf jeden Fall ordentlich was her und verlangen nun nach einem Vollzeitalbum. Zwar wird hier nichts Neues oder innovatives geboten, aber das verbietet sich ja bei dem Oldschoolcharackter sowieso. Daumen hoch!

Roba für Lady-Metal.com