Deadlands - Evilution

deadlands

Band: Deadlands

Album: Evilution

Label: Massacre Records

Release Date: 22.02.2013

Genre: US Power Metal

Rezensent: Chris

Tracklist:
01. Pandemic Genocide
02. Deadlands
03. Ground and Pound
04. Final Solution
05. She's On Fire
06. Asphyxiate the Masses
07. Path We've Chosen
08. Gone Wrong
09. Legions of the Damned
10. Shed my Skin
11. The Last in Line

Lineup:
Brian O'Connor - Vocals
Michael J. Gardner - Guitar
Kevin Rohr - Guitar
Steve Northam - Bass
Danny Sablan - Drums

Danke an Massacre Records für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung


Die US-Formation DEADLANDS stammt aus Kalifornien und hat mit Sänger Brian O'Connor (Consfearacy, ex-Vicious Rumors) einen erfahrenen Mann an der Front stehen. "Evilution" ist das Debütalbum der Band, das von Sänger O'Connor und Michael J. Gardner produziert wurde. Gastauftritte steuerten u.a. Hank Shermann (Mercyful Fate), Michael Denner (Mercyful Fate, King Diamond), Glen Alvelais (Forbidden, Testament, HateFX) oder Steve Smyth (Nevermore, Forbidden) bei.

Die Musiker aus Sacramento legen mit "Pandemic Genocide" auch gleich richtig los. Hier gibt es keine Gefangenen oder unnötige Längen, dafür vielerlei messerscharfe Riffattacken und Solieinwürfe. Die Drums toben wütend durch den Raum und machen alles zu Kleinholz, dass die restliche Musikerfraktion stehen ließ. Über allem thront der düster-abwechslungsreiche Gesang des Herrn O'Connor. Mit "Deadlands" und "Final Solution" wird diese Stimmung weitergeführt und nahezu perfektioniert. Die Vocals wechseln zwischen Klargesang, der gelegentlich in europäische Power-Metal-Höhen abdriftet, und tiefere Tonlagen, die teilweise durch Gangshouts unterstützt werden. Man bewegt sich hier größtenteils im Midtempo, und reißt gelegentlich etwas nach oben aus. Gerade durch das Zusammenspiel der Instrumentenfraktion und den Einsatz des Gesanges baut sich eine bedrohlich-apokalyptische Atmosphäre auf, die durch die Texte noch unterstützt wird. Auch das Cover Artwork reiht sich nahtlos in diese Grundstimmung ein. Kann damit also auch als gelungen betrachtet werden.

Fazit: Power Metal ist ja doch manchmal etwas abschreckend, da es ein sehr klischee-behaftetes Genre darstellt. Jedoch muss einfach gesagt werden, dass die US-amerikanische Variante sich stark von ihrem europäischen Pendant unterscheidet. Man kommt ohne Kitsch und extreme Spielereien aus. Dabei wird auch deutlich, dass diese Spielweise dem bodenständigen Heavy Metal sehr nahe steht. DEADLANDS hinterlassen mit diesem grandios produzierten Werk verbrannte Erde und totes Land. Also sollte man beim Headbangen doch darauf achten, dass man sich die Haare nicht versengt. Mit einer enormen Hitdichte, hervorragender Saitenarbeit und erstklassigen Vocals mausert sich "Evilution" zu einem bedrohlichen Werk und einer wahren Genre-Perle des Jahres 2013. Anspieltipps sind "Pandemic Genocide", "Deadlands" und "Final Solution".

Chris für Lady-Metal.com