December Flower - When All Life Ends...

December Flower

Band: December Flower

Album: When All Life Ends...

Label: Cyclone Empire

Release Date: 02.12.2011

Genre: Melodic Death Metal

Rezensent: Roba

Tracklist:

01. Invasion (intro)  
02. The Apprentice  
03. Your Darkest Path  
04. As Darkness Reigns  
05. Aeon
06. Dying Sun instrumental 
07. Life Ends  
08. Despise Your Life  
09. Lost in Twilight  
10. And Blood Has To Be Shed  
11. The Fountain (outro)

Lineup:
Michael Tybussek
Manuel Siewert
Ben Bays 
Torsten Horstmann 
Daniel Dickmann 

Besten Dank an Cyclone Empire für das Bereitstellen der Musik

 

Beurteilung

December Flower sind eine junge sächsische Band und wenn man sich ihre Musik als Blume vorstellen müsste, dann wäre es ein Gewächs mit grausig langen, fleischreissenden Dornen und Klauen. Denn hier wird kein Kuschelrock geboten, sondern straighter Melodic Death in guter und brutaler Manier.
"When All Life Ends..." ist das Debut der Band und wurde über Cyclone Empire, eine ziemlich bekanntes Doom/Death/Thrash Metal Label, welches auch Newcomer wie 40 Watt Sun oder Black Sun Aeon unter Vertrag hat und somit für qualitativ hochwertigen Hörgenuss steht. 
Auch mit dem obengenannten Werk hatte das Label ein glückliches Händchen.
Soundtechnisch auf feinstem Niveau, die Gitarren sind fett, Drum ist organisch, Geschrei und Gegrunz fügt sich wunderbar ein, brettern die elf Songs durch meine Boxen und lassen mich schon von Anfang an mitnicken. Was mich auch wirklich beeindruckt, ist die tiefe Atmosphäre die das Album trägt und sie packt dich einfach, eben wie diese obengenannte Pflanze mit ihren Klauen. Man fühlt den Hass, die Verzweiflung und die Wut. Genial ist auch die Leistung des Sängers Manuel Siewert. Sein Gegrunze und Geschrei bricht sich in verschiedenen Facetten Bahn und unterstreicht die Stimmung der Songs perfekt. Langweilig wirds auch nie, da sehr viel Abwechslung innerhalb der Songs selbst und aufs ganze Album gemünzt herrscht. So ist Lied Nummer 6 eine ruhige Akustik Nummer, die einmal kurz verschnaufen lässt, bevor wieder Wände fallen und Stürme toben.

Fazit: Ein weiteres Juwel der sächsischen Death Metal Szene, die damit umso stärker geworden ist. Ich kann diese Scheibe nur stolz allen Deathern, Thrashern und Metallern an sich empfehlen. Ich rate dringends davor ab, aber dieses Album lädt zum Zerstören ein.

Roba für Lady-Metal.com