Desolation Catalyst - Hell's Fire

Lady_Metal

Band: Desolation Catalyst

Album: Hell's Fire

Label: Eigenproduktion

Release Date: Dezember 2011

Genre: Melodic Death / Metalcore

Rezensent: Flo

Tracklist:
01. Intro
02. No Escape
03. Hell's Fire
04. Dying World
05. My Pain

Lineup:

Michael Holt - Guitar & Vocals
Benno Waible - Guitar & Vocals
Denis Kopp - Drums
Martin Winkler - Bass

Danke an Desolation Catalyst für das zur Verfügung stellen der EP.

Beurteilung

Das erste vertonte Lebenszeichen der Band DESOLATION CATALYST liegt vor. Geboten wird eine Mischung aus Metalcore und Melodic Death Metal, welche in einer Eigenproduktion zu einer fünf Track starken EP zusammengestellt wurden.

In einem orchestralen "Intro", welches sich innerhalb von gut einer Minute aufsteigert, bewegt man sich Richtung Song Nummer zwei "No Escape". Dieser bietet gleich von Anfang an die volle Zwölf, ohne Kompromisse und ohne weitere Introduktionen. Das Wesentliche wird also offen dargelegt und dem Zuhörer vorgesetzt, so wie es sein soll. Eindeutig dem Death Metal zuzuordnen und mit reichlich Rhythmuswechseln am Schlagzeug bekommt der Song mit ein paar wiederkehrenden Melodieteilen, welche solistisch durch eine Gitarre dargestellt werden, einen kontrastreichen Rahmen.

Die nächsten beiden Titel "Hell's Fire" und "Dying World" halten das Gesamtbild weiterhin im guten Licht, nicht zuletzt durch die weitergeführte Vielfalt der Rhythmus-Fraktion. Dabei sei nicht zu vergessen, dass die Songs immer wieder mit Double-Bass-Gewittern und Break-Teilen bei Härte und Groove gehalten werden. Eine kurze Exkursion in Blastbeat-Gefilde ist dazu fast obligatorisch.
Gesanglich fällt ein Unterschied zwischen den beiden Sängern Michael und Benno, welche auch gleichzeitig die Gitarren bedienen, kaum auf und ist klar erkennbar aus dem Core-Bereich.
Ein paar kurze Passagen der Songs sind nicht mit der verzerrten E-Gitarre gespielt, sondern in Clean-Sound. Dadurch zeigt die Band ihr abwechslungsreiches Konzept.

Fazit: Da haben die Herren DESOLATION CATALYST ein fähiges Eisen abgeliefert, immer mit einem Auge auf Individualität und viel Komplexität in der Rhythmik. Da die Energiegeladenheit dadurch nicht leidet, erweist sich dieses kleine Scheibchen als echter Tipp für Freunde der melodischen Ader im Death Metal.

Flo für Lady-Metal.com