Dominanz - As I Shine

Dominanz

Band: Dominanz

Album: As I Shine

Label: Massacre Records

Release Date: 18.08.2011

Genre: Atmospheric Industrialized Metal

Rezensent: Patrick Schmid

Tracklist:
01. Infinity
02. Agony and Domination
03. As I Shine
04. Eternal Sin
05. Abusos
06. The Philanthropic
07. Last Day Of Your Life
08. Man On Top
09. From Skin to Heart
10. The End Of All There Is

Lineup:
Roy Nordaas - Vocal, Bass, Guitar, Synth (ex Cult of Deception)
Jørn Tunsberg - Guitar (Hades Almighty, ex Immortal, Old Funeral)
Frode Gaustad - Drums (ex Thy Grief)

Danke an Massacre Records für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Dominanz, eine Formation aus Norwegen, hat diesmal den Weg via Massacre Records auf meinen Schreibtisch gefunden.  Atmospheric Industrialized Metal nennt sich die Mischung, die sie uns auf ihrer zehn Track LP darbieten. Und dies kann man durchaus so nennen. Es ist wirklich eine Vielzahl an stilgebenden Genres herauszuhören, wie unter anderem Industrial, Black und Death Metal und neben dem Atmosphärischem, zum Teil auch Einflüsse aus dem Gothic Bereich. Das Trio besteht aus hochkarätigen ehemaligen Mitgliedern von namhaften Bands wie Immortal, Old Funeral und Thy Grief.

Zum Großteil sind die Songs sehr melodiös gestaltet wie man am 4. Track "Eternal Sin" gleich zu Anfang merken wird. Die verschiedenen Klangstrukturen fügen sich perfekt in den einzelnen Titeln zusammen. Leider musste ich  während des Probehörens feststellen, dass die Eingängigkeit und der Wiedererkennungswert eher auf der Strecke bleiben. Sicherlich in Punkto Qualität und Technik gibt es an dieser Produktion nichts auszusetzen.

Fazit: Zum Antesten sind Dominanz sicher geeignet, denn etwas Besonderes ist ihr Musikstil allemal. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob sie mit ihrem eigens erschaffenen Genre nicht etwas zu speziell geworden sind. Fans von Bands wie Samael werden diesen Sound lieben, und allen anderen rate ich eher von dem Kauf des Albums ab.

In diesem Sinne und mit einem mäßigen Gefühl im Ohr
Euer Patrick Schmid für Lady-Metal.com