Dynahead - Youniverse

Dynahead

Band: Dynahead

Album: Youniverse

Label:
Eigenproduktion

Release Date:
2011

Genre:
Progressive Metal

Rezensent:
Chris

Tracklist:
01. Ylem
02. Eventide
03. Inception
04. Unripe One
05. Confinement in Black
06. Circles
07. My Replicator
08. Repentance Hour
09. Way Down Memory Lane
10. Redemption
11. Onset

Lineup:

Caio Duarte - Vocals
Diogo Mafra - Guitar
Pablo Vilela - Guitar
Diego Teixeira - Bass
Rafael Dantas - Drums

Danke an Dynahead für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Die Brasilianer von DYNAHEAD geben mit "Youniverse" ihr zweites Studioalbum zum Besten. Diese Band lässt sich nicht in eine Schublade stecken und werkelt anständig mit diversen Einflüssen aus Thrash bis hin zu Jazz.

Den Haupteinfluss vermag aber immer noch im Progressive Metal einzuordnen. Elf Songs lang wird ein abwechslungsreiches Programm darbgeboten, dass für jeden Geschmack etwas bereit hält. Progressive Thrash trifft auf Industrial-artige Atmosphäre und vermischt sich mit Jazz-Einflüssen. Dazu kommt die ein oder andere Zutat des Melodic Metal. Ob brachiales Geknüppel gepaart mit Growls und Screams oder cleane Vocals mit Chorpassagen und beachtenswerten Melodieläufen. Alles wird gekonnt und immer an der richtigen Stelle eingesetzt.

Das Stück "Circles" war auch Grundlage für einen sehenswerten Kurzfilm, der auf der MySpace-Seite von DYNAHEAD betrachtet werden kann. Verwunderlich ist es deshalb, weil dieser Song der wohl am meisten kommerziell veranlagte und gleichzeitig ruhigste auf "Youniverse" ist.

Für eine Eigenproduktion liefern sie hier einen beachtlich klaren und druckvollen Sound ab, der die einzelnen Instrumente und den Gesang ausgewogen nebeneinander präsentiert.

FAZIT:
Mit diesem Fächer an diversen Elementen können die Brasilianer ein breit gefächertes Spektrum an Musikliebhabern ansprechen. Natürlich wird das auch Kritiker auf den Plan rufen. Angesichts der Qualität dieses Zweitwerks sollte die Zahl aber relativ klein ausfallen. Dazu ist es ein wahrlich emotionaler Trip, auf den man von der Band geschickt wird. Vergleiche zu anderen Kapellen kann man nicht ziehen. Fakt ist jedoch, dass sie seit dem Debüt "Antigen" einen Schritt nach vorne gemacht haben. Seitdem andere brasilianische Größen wie Sepultura oder Soulfly mächtig schwächeln ist das ein willkommener Weckruf aus dem Land des Samba. Dieses Werk kann nur ausdrücklich empfohlen werden!

Chris für Lady-Metal.com