Eternal Helcaraxe - To Whatever End

Eternal Helcaraxe

Band: Eternal Helcaraxe

Album:
To Whatever End

Label:
Eigenproduktion

Release Date:
03.01.2010

Genre:
Black Metal

Rezensent:
Chris

Tracklist:

01. ...And As Kings We'll Fall
02. To Whatever End
03. Kin Comrades & Country
04. Strike
05. All The Battles To Come

Lineup:
Praetorian - Vocals, Guitar, Keys
Maulgrim - Guitar
Thule - Bass, Vocals
Tyrith - Drums

Vielen Dank an Eternal Helcaraxe für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Wenn man von Black Metal aus Irland hört, denkt man automatisch an Primordial. Auch nicht weiter verwerflich, da diese eine echte Kulttruppe sind. Wenn dieser Sound als größte Inspiriationsquelle genutzt wird und dazu die interessantesten Stilmittel der europäischen Schwarzmetall-Kunst gemischt werden, klingt das sehr vielversprechend. So geschehen im Fall der Iren von ETERNAL HELCARAXE. Nach "Palest Kingdom" aus dem Jahr 2008 ist "To Whatever End" die zweite Demo des Underground-Vierers. Und wenn man die eben genannten Primordial zu seinen persönlichen Referenzen zählt, sollte man dieses Album gehört haben.

Diese Veröffentlichung glänzt mit fantastischen Melodieläufen, reichlich Biss (vor allem in den Strophen) und einer hymnen-artigen Atmosphäre, die sich vom Intro bis zum finalen 10-Minüter "All The Battles To Come" hindurch zieht. Die BAnd versteht sich besonders gut darin, ihren Songs mit entscheidenden Pausen Impulse zu verarbreichen, die aus Nummern wie "Kin Comrades & Country" oder dem Titelsong "To Whatever End" triumphale und majestätische Siegeszüge machen. Somit wird der Glanz und auch die Erhabenheit dieser vier in Eigenproduktion entstandenen Songs noch tiefer und deutlicher.

Dabei vergessen die Insulaner aber keinesfalls die Keule ordentlich zu schwingen und hier und da die verrohten Elemente des Black Metal einfließen zu lassen. Gerade "Strike" kann hier erwähnt werden, da es mit neueren Immortal-Songs auf einer ähnlichen Ebene steht. Am Schluss wird aber durch die epische Grundatmosphäre ein ganz eingenständiger Sound kreiert.

FAZIT:
Am Ende trauert man einzig und allein über die doch kurzweilige Spieldauer dieses Demo-Albums. Von diesen wahrlich brillant aufspielenden Musikern hätte man nur zu gerne mehr gehört. Für eine Eigenproduktion ist auch die Qualität der Stücke im Gesamten eine Ohrenfreude, die man unter diesen selbstproduzierten Scheiben nur selten zu hören bekommt. Man kann einfach nicht bestreiten, dass man diese Scheibe hier mindestens einmal gehört haben sollte!

Chris für Lady-Metal.com