Fairytale

Band: Fairytale

Album: Rise Of The Twilight Lord

Label: Eigenproduktion

Release Date: 13.08.2011

Genre: Heavy Metal

Rezensent: Roba

Tracklist:
01. Mercenaries
02. The Dragon
03. Private Purgatory
04. Witching Hour
05. Crystal Ball
06. Thundersword
07. Rise Of The Twilight Lord
08. Legend
09. The Vision
10. Dreams

Lineup:
Frank Buchta - Bass
Colin Brinker - Guitars
Sascha Rose - Vocals
Christopher Instenberg - Drums
Miko Lersch - Guitars

Besten Dank an Fairytale für das Bereitstellen der Musik.

Beurteilung

Soo, was haben wir denn hier? Eine aus dem deutschen Metal Untergrund entspringende Heavy Metal Band aus der Metropole Recklinghausen. Sagt euch nichts, dann aber schnell zu Google Maps. Oh Schleichwerbung! Naja egal jetzt. Aber genug schlechte Späße gemacht.

Was wir hier haben, ist eine echte Überraschung für mich und ein öffnender Schritt obendrein. Denn ich mag, mit Ausnahme von sehr seltenen Manowarausflügen, eher nicht in Heavy Metallischen Sphären gleiten. Oft schreckt mich einfach der manchmal zu hohe Kreischgesang ab. Weswegen Power Metal auch so eine Sache für mich ist, da bin ich ganz ehrlich. Aber man soll ja niemals nie sagen. Und bei Fairytale (truer Name!) bin ich auch sehr froh darüber, diesen Schritt gemacht zu haben. 
Hier gibts nämlich richtig geilen Metal auf die Ohren. Die Rhytmen gehen ordentlich ins Ohr und es macht sich sofort das sogenannte "Harley-Feeling" breit. Der nicht zu hohe Gesang, na gut manchmal vielleicht ein bisschen, ist auch sehr ordentlich. Was mich auch sehr begeistert, ist der Sound. Nicht zu plastik, in einem sehr guten Lautstärkeverhältniss abgemischt und die Idee, die hinter der Musik steht, perfekt transportierend. Abwechslungsreich sind die Songs auch. Thematisch dreht sich das Album, um das zugegeben wenig neue Thema Drachen, Kampf usw., passt aber hier wie der Biberschwanz an den Lenker. Da fühl ich mich doch direkt in die 80er/90er geschickt, obwohl ich da noch nicht mal Metal kannte. Was weckt diese Mukke dann bei unseren älteren Zeitgenossen!?

Fazit: Eine echte Untergrund-Perle, die wieder einmal beweist, dass geiler Metal bei weitem keine lange Palette namenhafter Musiker braucht oder eine ewig lange Biographie bzw. Discographie. Das die Band live auch gut abgehen soll (nach Infosheet), glaube ich an dieser Stelle sogar ungesehen. Also an jeden Heavy Rider: unbedingt reinhören! Ich wünsche Fairytale alles Gute beim Kampf gegen Drachen und Rendezvous mit Elfen (natürlich weiblich). 

Roba für Lady-Metal.com