Feuerschwanz - Wunsch ist Wunsch

Feuerschwanz, Wunsch ist Wunsch, Deaf Shepherd, Lady_Metal

Band: Feuerschwanz

Album: Wunsch ist Wunsch

Label: Deaf Shepherd

Genre: Mittelalter-Rock

Release Date: 18.03.2011

Rezensent: Patrick Schmid

Redaktion: Lady Metal Webzine

Danke an Deaf Shepherd für das zur Verfügung stellen des Albums.

Lineup:
Hauptmann Feuerschwanz alias Peter Henrici - Gesang, Gitarre
Johanna von der Vögelweide alias Stefanie Pracht - Geige
Sir Lanzeflott alias Robert Gruss - Schlagzeug
Knappe Latte - Trommel, Gesang, Bass
Gesang Prinz R. Hodenherz III - Flöten, Rauschpfeifen, Dudelsack
Hans der Aufrechte - E-Gitarre

Tracklist:
01. Es war einmal (Teil 4)
02. Wir lieben Dudelsack
03. Jungfernkranz
04. Wunsch ist Wunsch
05. Latte
06. Monogamie
07. Maria
08. Des Kriegers Sohn
09. Der Henker
10. Toleranz
11. Metmaschine
12. Vorspiel
13. Symposium
14. Albrecht der Bruchpilot

Beurteilung

"Der geile Haufen", so nennen sich die sechs Recken von Feuerschwanz, die seit dem 18. März wieder frivol ihr Unwesen treiben, und es jetzt sogar auf Platz 95 der deutschen Albumcharts geschafft haben. Dies ist die erste Chartplatzierung überhaupt für Feuerschwanz und sie haben diesen Einstieg verdient.

Das Markenzeichen der Band sind zweideutige teils ironisch-sarkastische Texte über typische Klischees des Mittelalters. Was am Anfang mehr als Spaß begann, hat sich mittlerweile zu einem sehr beliebten Konzept entwickelt.

Meiner Meinung nach ist das Album insgesamt sehr gelungen und es ist auch nach mehrmaligen Anhören immer noch ein Genuss, wenn sich die sechs Feuerschwänze über Hartholz und sich bückende Feen auslassen. Hinter jedem Song steckt eine kleine Geschichte, die jeder von uns schon einmal in irgendeiner Art erlebt hat. Genau das macht die Magie des Albums aus, die man spürt, wenn man sich in einer gewissen Art und Weise ertappt fühlt und einfach darüber schmunzeln muss.

Wie ich finde die gelungenste Scheibe der frivolen Bande. Absolute Kaufempfehlung für alle Mittelalterfreunde und die, die auf eine sarkastische, ironische und teils zynische Musik stehen.

In diesem Sinne und mit einem guten Gefühl im Ohr
euer Patrick Schmid für Lady.Metal.com