Fireforce - March On

Fireforce, March On, 7Hard Records, Lady_Metal

Band: Fireforce

Album: Marched On

Label: 7Hard Records

Genre: Power Metal

Release Date: 25.03.2011

Rezensent: Chris

Redaktion:
Lady Metal Webzine

Lineup:
Flype - Vocals
Erwin Suetens - Guitar
Steve Deleu - Guitar
Metalpat - Bass
Tom Heijnen - Drums

Tracklist:
01. Coastal Battery
02. The Only Way
03. Firestorm
04. Horus (Bringer Of Order)
05. 1302 - Battle For Freedom
06. Moonlight Lady
07. Annihilation
08. Fly Arrow Fly (Crécy 1346)
09. Mona Lisa
10. Hold Your Ground
11. Born To Play Metal
12. Metal Rages On

Danke an Rock N Growl für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Nach Gründung und erster EP im Jahr 2009 folgte im März diesen Jahres das Debütalbum "March On" der Power Metal-Combo aus Belgien. Das Quintett entstand aus Teilen der Band Double Diamond und hat schon einige Besetzungswechsel hinter sich gebracht. Hier ist in zwölf Stücken eindeutig ihre Heavy Metal-Ader spürbar.

Durch eine durchaus übliche Vielzahl an Gitarrensoli zeigt sich ein Faible für ausgefeilte Gitarrenarbeit. Dies wird auch durch die zwei festen und einen zusätzlichen Gitarristen hörbar. Der Gastmusiker ist kein geringerer als Constantine von Mystic Prophecy und Descending. Das Schlagzeug geht stellenweise etwas unter, jedoch gelingt es ganz ordentlich die Songs nach vorne zu treiben.

Das zweite Aushängeschild ist Sänger und Fronter Flype. Die raue, fast schon dreckige Stimme paart sich gekonnt mit schredderndem Sechssaiter-Klang. Gerne werden auch mal Tonhöhen variiert, was nicht für jedermann ein Ohrenschmaus sein dürfte.

Auf dieser Veröffentlichung gibt es keinerlei ruhige Stücke oder Balladen, dafür aber genug Zeit um die Nackenmuskeln zu trainieren. Hier seien vor allem die hymnenartigen "Firestorm" und "Born To Play Metal" erwähnt. Ihren Abschluss findet die Platte im Instrumentalstück "Metal Rages On", dass einem am Ende Freiraum zum Durchatmen gibt.

Fazit: Fireforce geben ordentlich Gas und bieten 12 flotte, jedoch leider wenig innovative Songs mit Anlehnung an guten alten Heavy Metal. Ein Kritikpunkt sind ganz klar die im Vordergrund stehenden Gitarren. Über weite Strecken sollte man meinen das Album besteht aus einer einzigen, undurchdringaren Riffwand. Eingängigkeit ist ebenfalls vorhanden, wenn auch mehrere Anläufe notwendig sind. Somit bleibt es ein solides Album, dass Freunden von altbewährten Heavy Metal durchaus Freude bereiten wird.


Chris für Lady-Metal.com