Forgotten Tears - Words To End

Forgotten Tears

Band: Forgotten Tears

Album: Words To End

Label:
To React Records

Release Date:
16.04.2011

Genre:
Modern European Death Metal

Rezensent:
Chris

Tracklist:
01. Words To End
02. Inner Memories
03. The Truth Is For Sale
04. Frail Reality
05. Reflection
06. Resistance
07. My Fault
08. Still Nothing Inside
09. Thoughts Killed My Sleep
10. The Final 24
11. Eye

Lineup:
Faust Quaggia - Vocals
Paolo Beretta - Guitars
Alessandro La Porta - Guitars
Andrea Giovannoni - Bass
Matteo Torres - Drums

Vielen Dank an To React Records für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Bekannterweise ist die letzte Scheibe aus dem Hause To React Records bei mir nicht allzu gut weg gekommen. Mit den Italienern von FORGOTTEN TEARS liegt jetzt der zweite Streich vor. Elf Songs mit extremen und brutalen Parts, eingängigen Riffs, technischen Solos, ordentlichen Breakdowns kombiniert mit emotionalen und introspektiven Texten werden versprochen. Ganz schön viel Hochwertiges also, was einem hier geliefert werden soll.

Einen Schnellschuss kann man der seit 2005 aktiven Truppe auf jeden Fall nicht unterstellen. Melodischer Death Metal der europäischen Marke wird mit modernem Groove, einiger Melodie und einem Hauch Core vermischt. Alles zusammen nennt sich das dann "Modern European Death Metal". Die Produktion ist hier sehr sauber und auch das Cover transportiert atmosphärisch, passend zum apokalyptisch anmutenden Albumtitel passend, einiges.

Gleich beim ersten und Titelsong "Words To End" wird ordentlich gebrettert und um sich geschlagen. Danach wird es melodiöser und man orientiert sich offensichtlich an schwedischen Gefilden. Vor allem die alten In Flames seien hier als Referenz genannt. Die Vocals sind dabei aber doch eher im aktuellen Shouting verankert. Mit "Reflection" hat man auch kleines instrumentales Interlude eingepackt, dass einem vor allem mit dem akustischen Beginn Zeit zum Verschnaufen bietet.

FAZIT: Im Gesamten habe ich das geliefert bekommen, was ich erwartet habe. Das moderne Element wird vor allem von Breakdowns und einigen Keyboard-Einstreuungen untermalt. Zwischen den ganzen Veröffentlichungen mag das Album anhand fehlender, fesselnder Refrains und Ohrwürmern wohl nicht herausstechen - aber das findet man am Ende der Platte fast ein bisschen Schade. Denn FORGOTTEN TEARS machen das, was sie hier abliefern, wirklich richtig gut. Die Marschrichtung stimmt also. Und das mit dem eigenen Wiedererkennungswert probieren wir beim nächsten Album noch einmal.

Chris für Lady-Metal.com