Garden of Grief - Denied Sanctuary X

Garden of Grief, Lady_Metal, Denied Sanctuary X

Band: Garden of Grief

Album: Denied Sanctuary X

Label: Eigenproduktion

Genre: Depressive Blackmetal | Dark Ambient

Release Date: 04.04.2011

Rezensent: Patrick Schmid

Redaktion: Lady Metal Webzine

Danke an Boronian Sturmfels für das zur Verfügung stellen des Albums.

Lineup:
Boronian Sturmfels - Vocals, Guitars, Bass, Drums, Synths, Flute/Ocarina, Programming

Live Unterstützung:
DeathLegion - Guitars
Lankraf – Guitars

Tracklist:
01. Sanctuary Denied Forever
02. Into the Vale of Dreams
03. The Nebulous Entity of Love
04. Reaching for the Stars
05. The Horizon of my Dreams
06. Volunteer... for Euthanasia
07. The Final Ascension

Beurteilung

Als ich die CD erhielt, musste ich mich erst einmal zum Interpret belesen da ich ihn nicht kannte. So fand ich heraus, dass es sich bei Garden of Grief, frei übersetzt 'Garten der Trauer', um ein Soloprojekt von Boronian Sturmfels handelt, der seines Zeichens Mitglied der Bands Winterblast und Locus Neminis ist.

2008 kam er dann auf die Idee ein Soloprojekt zu machen, allerdings vorerst mit Songs die stilistisch nicht zu Winterblast passten.
Das Album selbst hat sehr viele Einflüsse aus dem Dark Ambient und ist an sich im Depressive Black Metal bereich angesiedelt. Dies merkt man insbesondere bei den beiden Tracks "The Nebulous Entity of Love" und " Volunteer... for Euthanasia", bei denen Emotionen, wie Wut, Hass, Trauer und teils sogar Verzweiflung richtig schön zur Geltung kommen. Beim Song " The Horizon of my Dreams" der mit satten 20:38 Minuten zu Buche schlägt, kombiniert Sturmfels Depressive Black Metal mit Elementen aus dem Dark Ambient Bereich.

Der Gesang ist mit den Instrumenten stimmig gemischt und man merkt nicht das es ein "Einmann" Projekt ist. Anfänglich muss man sich zwar erst an die stöhnend, jammernden, ja fast schon heulenden Vocals gewöhnen, aber nach dieser Eingewöhnungszeit steht dem Hörgenuss nichts entgegen.

Ich persönlich finde den Longplayer gut gelungen und auf jeden Fall eine Kaufempfehlung für Jünger der depressiven Genres. Auch Neulandsuchende in der Welt des Black Metal und Freunde des Dark Ambient sollten sich dieses Projekt vormerken, denn es könnte durchaus sein, dass es ihren Geschmack trifft, so wie es den meinen traf.

In diesem Sinne und mit einem guten Gefühl im Ohr
euer Patrick Schmid für Lady-Metal.com