Hate Squad - Katharsis

Hate Squad

Band: Hate Squad

Album: Katharsis

Label: Massacre Records

Release Date: 28.10.2011

Genre: Metalcore

Rezensent: Chris

Tracklist:
01. Deep Scars
02. Katharsis
03. Your Rotten Life
04. The Obe
05. Hatebomb
06. A.P.A.B.
07. Misathropic Souls
08. Vicious Assault
09. Old Times... Good Times!
10. Kill
11. R3volut1on15t
12. Face Your Demon
13. Live And Learn
14. Traitor Scum (Digipack Bonus)
15. Every Second Counts 2011 (Digipack Bonus)

Lineup:
Burkhard Schmitt - Vocals
Mark Künneman - Guitar
Bauke De Groot - Bass
Helge Dolgener - Bass

Danke an Massacre Records für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

HATE SQUAD spielten schon Metalcore, da war dieser Begriff noch gar nicht geschaffen. Gerade deshalb ist es auch verwunderlich, dass die Plattenfirma das neue Album "Katharsis" mit genau diesem Stempel vermarktet. Der Verdacht einer Erschließung durch jüngere Hörerschichten, denen die Band bisher nicht geläufig war, liegt dabei natürlich nahe. In der Schnittmenge liefern die Hannoveraner aber einen ordentlichen Stilmix aus Thrash, Death und Hardcore ab.

Somit kriegt der geneigte Anhänger auf dem mittlerweile sechsten Studioalbum genau das geliefert, was er erwartet. Ob schleppende Songs wie der walzenähnliche Titeltrack, flottere Stücke wie "Old Times... Good Times!" oder Slayer-Anleihen wie bei "Hatebomb" - die Niedersachen brillieren durch eine Mischung aus brutaler Härte, Heaviness und subtil-anmutenden Melodien. Und dabei sind sie noch besser als 99 Prozent aller gesichtslosen Metalcore-Gruppierungen der Marke Massenware.

FAZIT: Ein Fausthieb ins Gesicht, ein heftiger Hieb in den Magen - und zum Abschluss ein gewaltiger Tritt in den Allerwertesten. Genau so fühlt man sich, nachdem man sich "Katharsis" zu Gemüte gezogen hat. Wenn auch nicht jeder Song bedingungslos von Anfang bis Ende durchknüppelt, schaffen es HATE SQUAD gekonnt, sich aus der Metalcore-Schlinge zu ziehen. Also nicht von der Genre-Bezeichnung abschrecken lassen und einfach antesten, wenn man Zugang zu den genannten Stilen hat.

Chris für Lady-Metal.com