HateSphere - The Great Bludgeoning

HateSphere

Band: HateSphere

Album: The Great Bludgeoning

Label: Napalm Records

Release Date: 23.09.2011

Genre: Thrash Death Metal

Rezensent: Flo

Tracklist:
01. The Killer
02. Venom
03. Smell Of Death
04. Decayer
05. The Wail Of My Threnode
06. Resurrect With A Vengeance
07. The Great Bludgeoning
08. Need To Kill
09. Devil In Your Own Hell

Lineup:
Esben "Esse" Hansen - Vocals
Peter "Pepe" Lyse Hansen - Guitar
Jakob Nyholm - Guitar
Jimmy Nedergaard - Bass
Mike Park - Drums

Danke an Napalm Records für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Es liegt das mittlerweile siebte Langeisen der Dänischen Thrash Death Metal Legende HATESPHERE vor. Mit Esben "Esse" Hansen als neuen Mann am Mikrophon werden neun peitschende Tracks mit einer Gesamtspielzeit von kompakten 36 Minuten geboten, in denen es technisch anspruchsvoll und in gewohnt brachialer sowie individueller Art zur Sache geht.

Ohne Kompromisse startet das Langwerk mit "The Killer" in eine infernale Runde. Nach wenigen Sekunden ist eins klar: Geschont wird hier nichts. Und so wirkt es auch auf die Gehörgänge, denn HATESPHERE werken mit ordentlich Power und sorgen so für ein höhepunkt- und abwechslungsreiches Stück.
Der zweite Titel "Venom" steht diesem Muster in jeglicher Weise bei, jedoch wird die Einleitung dafür auf der Akustikgitarre gespielt, bevor es in die Vollen geht.

Ratternd beginnt auch das dritte Werk "Smell Of Death", wobei der Titel seinen musikalischen Elementen sehr gerecht wird. Demnach rattern die Staccato-Riffs der Gitarren im Death Metal Stil und geben so einen kleinen Geschmack aus dieser Richtung.

Als Interludium fungiert "The Wail Of My Threnode", um die zweite Runde des Albums einzuläuten. Dies ist wohl auch die Absicht des Titels, denn über eine Minute baut sich die Soundwand wieder auf und endet mit einem hochgezogenen Gitarrenton in den nächsten Song "Ressurect With A Vengeance", der ein eher getragenes ruhiges Stück darstellt und damit einen optimalen Kontrast bietet. In der zweiten Hälfte des Songs wird das Tempo kurz etwas angehoben und flacht dann aber zum Finale hin wieder in das ursprüngliche ab.

Es folgt der Titeltrack des Albums in gewohnter HATESPHERE-Manier, nämlich ohne Gnade und mit gehörig Groove. Dazu gesellt sich mit Fortschreiten der Songs der Verdacht, dass HATESPHERE ein Faible für Staccato-Riffs und anmutende Soli haben. Dieser Verdacht wird durch "The Great Bludgeoning" an siebter Stelle eindrucksvoll bestätigt. Gegen Ende des Albums gibt die Dänische Kapelle noch einmal Vollgas auf der Überholspur und presst mit "Need To Kill" und "Devil In Your Own Hell" zwei brachiale Songs zum Besten.

Fazit: HATESPHERE bieten ein weiteres geniales Album mit durchwegs perfekt interpretierten Songs. Für die moderne Thrash Metal hörende Gesellschaft ein absoluter Pflichtkauf, wobei sich auch Death Metaller angesprochen fühlen dürfen. Durch den leichten Stilmix öffnen sich viele neue Möglichkeiten, die Stücke anspruchsvoll zu machen und die musikalischen Elemente dieser neu zu kombinieren. Und dafür sind die Dänen von HATESPHERE -sozusagen als Herrscher über Technik, Variation und Groove- wie geschaffen.

Flo für Lady-Metal.com