Impiety - Ravage & Conquer

Bandname

Band: Impiety

Album: Ravage and Conquer

Label: Pulverised Records

Release Date: 02.04.2012

Genre: Thrash / Black Metal

Rezensent: Hellania


Trackliste:
01. Revelation Decimation
02. Ravage and Conquer
03. Weaponized
04. The Scourge Majesty
05. War Crowned
06. Legacy Of Savagery
07. Salve The Goat
08. Sacrifice

Lineup:
Shyaitan – Bass.Vocals,
Guh Lu – Guitar
Deimos – Guitar
Maelstrom – Drums

Ich bedanke mich bei Pulverised Records, die dieses Album zur Verfügung gestellt haben.

Beurteilung

IMPIETY sind zurück und haben das achte Studioalbum im Gepäck. Die Fans mussten nicht lange  auf ein neues Werk warten, denn schon 2011 wurde “Worshippers of the Seventh Tyranny” veröffentlicht. Die Jungs aus Singapur sind keine Unbekannten und eine feste Größe im Metalbereich, sodass kaum jemand, der die härtere Gangart bevorzugt, an ihnen vorbei kommt. Technisch auf höchstem Niveau, kreativ und mit einer gehörigen Portion Speed sowie Power präsentieren sich die Alben seit 1990 und auch „Ravage and Conquer“ soll dem in Nichts nachstehen.

Aggression, Brutalität und Gnadenlosigkeit - sind nur drei Attribute dieser Truppe. Das Schlagzeug brettert wie ein Vorschlaghammer alles in Grund und Boden, sodass leider die restlichen Instrumente etwas in den Hintergrund geraten. Die Doublebase ist gewaltig und gibt skrupellos den Takt vor. Die dunkel gestimmten Gitarren sind verspielt und brechen zeitweise, durch prägnante Soli, den Rahmen der Monotonie. Sie erinnern etwas an Heavy Soli, die genauso verschnörkelt vorgetragen werden und das Können der Gitarristen an den Tag legen. Wechselnde Tempi, die sich in unermessliche Höhen steigern sowie eine Vielzahl von Breaks, schaffen Brüche und halten die Titel am Leben. Ganz klar lässt sich sagen, dass der Thrash Metal bevorzugt wird und nur durch die Saiteninstrumente einen Hauch von Black Metal aufzeigt. Auch der Gesang ist roh sowie aggressiv gehalten und besteht aus einem rauchigen Clean.
Marschähnlich geht’s bei „Ravage and Conquer“ zu und lässt diesen Track noch gewaltiger und brutaler erscheinen. Zerstörung pur, würde man an dieser Stelle sagen. Die oben genannten Soli finden ebenso Anwendung, wie die gesanglichen Abschnitte. Etwas melodischer, aber dennoch knallhart ist „Sacrifce“. Die Gitarren kommen mehr zum Einsatz und bringen eine neue Facette in die sonst so stürmischen Songs.

Fazit: IMPIETY sind keine Band der leisen Töne und knallen die Songs nur so heraus. Nicht ein Song weicht vom radikalen Muster und so ist das gesamte Album eine Spur der Zerstörung. Krieg und Chaos herrschen vor, die vom Gesang getragen und lyrisch markant in Szene gesetzt werden. Die musikalische Umsetzung ist gelungen und der Sound ist satt. Instrumental gibt es Verspieltheit und rohe Folgen von Akkorden, die sich oft wiederholen. Man findet eine reichhaltige Palette von Gegensätzen und Ideen, auch wenn die Machart oft identisch ist. Die eingesetzten Soli bringen Lebendigkeit und erzeugen noch eine Portion mehr Aggression. Eine Scheibe, die Mark und Bein geht und auch nachhaltig im Ohr bleibt.

Hellania für Lady-Metal.com