Insidead - Chaos ElecDead

Band: Insidead

Album: Chaos ElecDead

Label:
Massacre Records

Genre:
Modern Thrash

Release Date:
29.04.2011

Rezensent: Chris

Redaktion:
Lady Metal Webzine

Lineup:
George T. - Vocals
Jim T. - Guitar
George T. - Guitar
Nick M. - Bass
Jim M. - Drums, Backing Vocals

Tracklist:
01. No I.D.
02. Blood 4 Blood
03. Time
04. Chaos ElecDead
05. In My World
06. Rise My Ahead
07. Away From Me
08. Have No Fear
09. Second Face

Vielen Dank an Massacre Records für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Erst einmal sei etwas zur Band gesagt: Insidead kommen aus Griechenland und haben 2009 in Wacken das Metal Battle gewonnen. 13 Jahre gibt es sie jetzt schon, und genau so lange haben sie auch an ihrem Debüt gewerkelt. Betreut wurden sie, was nahe liegt, vom Produzenten der Landsmänner Suicidal Angels. Und zu beidem kann man vorweg eines sagen: Davon ist nichts zu hören.

Die Scheibe kommt gar flachbrüstig daher. Dazu versuchen sich die Musiker an einer Mischung aus 80er-Thrash und modernen Metalcore-Klängen. Mal ist es poppig ("In My World"), mal heavy ("Have No Fear") oder balladesk ("Time") angehaucht. Hier und da tauchen ein paar Gitarrensoli auf, die sich zwischen Blues- und Hard-Rock einpendeln. Doch selbst für das benannte Genre Thrash geben sie davon relativ wenig zum Besten.

Die Growl-Parts von Frontmann George kommen durchaus authentisch rüber und haben auch gewissen Druck. Jedoch werden diese Merkmale von der schwachen musikalischen Untermalung ziemlich zermürbt. Dazu hat er auf dieser Scheibe ziemlich viele cleane Gesangseinlagen, die ganz und gar nichts an sich haben, was hängen bleiben möchte. Ansonsten gehts musikalisch ziemlich chaotisch und mit roher Gewalt zu. Ich vermute einen Versuch, groovig zu wirken. Jedoch eben nur einen Versuch.

Mit knappen 40 Minuten ist der Silberling in Relation zur Erarbeitungszeit auch relativ knapp geraten.

FAZIT: Technisch kann man den Jungs wenig vorwerfen, denn gute Ansätze sind vorhanden. Eingängigkeit sucht man auf "Chaos Elecdead" allerdings vergebens - und das ist, neben der Produktion, auch das große Manko der Veröffentlichung. Um in der Metal-Welt zu überstehen müssen Insidead ganz klar noch einiges zulegen. Mit dem vorliegenden Debüt dürfte das allerdings ein schwieriges Unterfangen werden.