Iron Maiden - The Book of Souls

Band: Iron Maiden

Album: Book of Souls

Release Date: 04.09.2015

Genre: NWOBHM

Label: Warner

Rezensent: Tommy

Tracklist CD 1:
01.  If Eternity Should Fail (Bruce Dickinson) – 8:28
02. Speed of Light (Bruce Dickinson, Adrian Smith) – 5:01
03. The Great Unknown (Adrian Smith, Steve Harris) – 6:37
04. The Red and the Black (Steve Harris) – 13:33
05. When the River Runs Deep (Adrian Smith, Steve Harris) – 5:52
06. The Book of Souls (Janick Gers, Adrian Smith) – 10:27

Tracklist CD 2:
01. Death or Glory (Bruce Dickinson, Adrian Smith) – 5:13
02. Shadows of the Valley (Janick Gers, Steve Harris) – 7:32
03. Tears of a Clown (Steve Harris, Adrian Smith) – 4:59
04. The Man of Sorrows (Steve Harris, Dave Murray) – 6:28

05. Empire of the Clouds (Bruce Dickinson) – 18:01

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Beurteilung

Viele waren (zu Recht!) skeptisch, was die neue Platte von IRON MAIDEN angeht. Wenn wir ehrlich sind, nach „Brave New World“ war bei dem Flagschiff der NWOBHM komplett die Luft raus. Alles was danach kam, war sicher musikalisch wertvoll, aber im Ganzen zu wenig für so eine große Kapelle. Auf „The Book Of Souls“ vereint die Band wieder viele Trademarks der glorreichen  Zeiten. Melancholie, mystisches, orientalische Momente und natürlich ganz viel Heavy Metal sind die Zutaten für diese elf Tracks. Man hat an vielen Stellen wieder das Gefühl IRON MAIDEN zu hören. Auf den letzten Scheiben klang es mehr nach Steve Harris & Band. Hier hat jeder seine Momente und man merkt in jeder Minute, dass IRON MAIDEN wirklich nur als Band funktionieren, in der sich keiner der Musiker in der Vordergrund stellt, aber doch jeder seine Momente hat. Auf die einzelnen Songs einzugehen macht wenig Sinn. Man muss die CD tatsächlich als großes und Ganzes sehen. Man fühlt sich an sehr vielen Stellen an „Seventh Son Of A Seventh Son“ oder an „Powerslave“ erinnert. Das alleine spricht schon für den Kauf von „The Book Of Souls“.

Fazit: Man sollte sich nicht von über 90 Minuten Spielzeit und einigen Songs jenseits der zehn Minuten Marke abschrecken lassen. Die Platte ist rund, abwechslungsreich und sehr viel frischer als alles was die Band seit „Brave New World“ veröffentlicht hat. Man hat immer das Gefühl die klassichen IRON MAIDEN zu hören, ohne eine aufgewärmte Suppe zu bekommen.

Tommy für Lady-Metal.com