Jamie Clarke´s Perfect - Beatboys

Band: Jamie Clarke´s Perfect

Album: Beatboys

Label: Wolverine Records

Release Date: 11.11.2011

Genre: Folkabilly

Rezensent: Laura

Tracklist:
01. Supersonic Gin and Tonic
02. Beatboys
03. What We Got
04. Jackson Town
05. The Sun And The Moon
06. BKV
07. (Thru) Sid Vicious Eyes
08. One Thing
09. It´s A Sloth
10. King Ray
11. I Can´t Wait To Get Away From You (Time To Go)
12. Ballad of Habensie Williams
13. Pray
14. Champs-Elysées

Danke an Wolverine Records für die Verfügungstellung des Albums.

Beurteilung

Mit Einlegen von Beatboys betritt man einen Pub und kommt auf eine tolle Party, die bereits voll im Gange ist. Die Stimmung der Band ist großartig und versteht es auf Anhieb, mitzureißen. Selbstbewusst singt Jamie Clarke von Freiheit, Alkohol und Frauen und macht seine Philosophie des Abends klar: Nimm´s nicht zu schwer, hab lieber eine gute Zeit.

Das Eingangsstück Supersonic Gin and Tonic ist energiegeladen stark, und spätestens bei Titel #3 What we Got ist man bereit, den eingängigen Refrain mitzusingen.

Ihren Stil beschreiben sie auf ihrer Homepage selbst als Folk, Punk und Rockabilly, und es ist wahr, man kann ihnen kein bestimmtes Genre zuordnen. Sie mixen die Elemente der drei Musikrichtungen zu einer gut ausbalancierten Mischung, die keinesfalls langweilig wird und dafür sorgt, dass das Album nicht in einem schnellgespielten Einheitsbrei verkommt.
Dies liegt sicherlich auch am vielfältigen Instrumenteneinsatz: Während bei Ballad of Habensie Williams, einem fröhlich gespielten Stück, eine Flöte die Melodie vorgibt, bestimmt bei Pray ein Akkordeon das Geschehen.
Mein absoluter Favorit ist das auffordernde Liebeslied Jackson Town, das ruhiger, aber beschwingt die Liebesgeschichte von Johnny Cash und June Carter erzählt und zum Nachahmen aufruft.
Mit It´s A Sloth spielen sie eher Osteuropäischen Flair auf und beweisen, dass sie auch ohne den eingängigen Gesang Stimmung machen können.
Das Album startete energiegeladen und endet locker-leicht: Mit dem Cover Champs Elysees von Joe Dassin befördern sie den Hörer direkt von dem Pub auf die Straßen von Paris und entlassen den Hörer gutgelaunt beschwingt.

Fazit: Jamie Clarke´s Perfect machen Musik, die Spaß macht. Das Album bietet Abwechslung und Überraschungen, die es unbedingt hörenswert machen.

Laura für Lady-Metal.com