Johansson & Speckmann - Sulphur Skies

lady-metal.com

Band: Johannson & Speckmann

Album: Sulphur Skies

Label: Vic Records

Release Date: 10.06.2013

Genre: Old School Death Metal

Rezensent: Chris

Tracklist:
01. Everyone Rots
02. Spiritual Wasteland
03. Taste the Iron
04. Sulphur Skies
05. Rotten Lands
06. Power and Madness
07. Vile Stench and Decay
08. The Wretched Man
09. The World is Set to Burn
10. The Real Victims
11. Crawl for Miles
12. The Stench of Mankind

Lineup:
Paul Speckmann - Vocals
Rogga Johansson - Guitars, Bass
Brynjar Helgetun - Drums

Danke an Vic Records für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Diese zwei Namen plus das Aussehen der Herren und das dazugehörige Cover. Geht eigentlich noch mehr Old School im Todesmetall? Diese Frage gilt es im folgenden Review zu klären.

Paul Speckmann (Master, Death Strike, Abomination) und Rogga Johansson (Paganizer, Ribspreader, The Grotesquery) haben sich zu einer Art "Supergroup" des Death Metal zusammengetan. Wie ich diesen Terminus doch eigentlich versuche zu vermeiden, da wahrlich nicht alles unter diesem Banner auch nur annähernd an das Prädikat super herankommt. Das aber nur am Rande erwähnt. Was diese zwei Musiker erschaffen haben trägt den Titel "Sulphur Skies". Der norwegische Drummer Brynjar Helgetun (The Grotesquery, Ribspreader) hat sich der Produktion dieser Scheibe angenommen und gleichzeitig noch die Drums eingespielt.

Was man über dieses Album sagen kann, nimmt wahrlich keine ausschweifenden Züge an. Mit Rogga Johansson ist ein Meister des Faches am Werk, über dessen und seines Kollegen Arbeit, nur noch die fies-keifende Stimme des Masterminds Paul Speckmann thronen. Old School as fuck ist hier vom ersten bis zum letzten Ton, über das Artwork und die Promopics des Duos wirklich alles. Ohne Ausnahmen, ohne Kompromisse, ohne Rücksicht auf Verluste. Aber auf die kommt es ja im Death Metal sowieso nicht an, wie der Name schon sagt. Eher werden sie gefordert.

Fazit: Opfer dieses massiven Wutausbruchs werden zweifelsohne die Nackenmuskeln und Wirbelsäulen einer Todesmetall-verliebten Hörerschaft sein, die den rumpeligen und organischen Sound alter Zeiten noch immens zu schätzen weiß.  Was "Supergroups" dann teilweise fabrizieren, muss eben nicht zwangsläufig schlecht sein und nur von bekannten Namen leben. Lesson learned! Wer sich dieses Album zulegt, der sollte wenig innovatives erwarten. Dafür wird er oder sie aber eine Menge Spaß mit "Sulphur Skies" haben, versprochen! Eine Frage noch zum Schluss: Wann kriegt dieser Mann Paul Speckmann endlich den Tribut, den er sich verdient hat?

Chris für Lady-Metal.com