Kalmah - Seventh Swamphony

lady-Metal.com

Band: Kalmah

Album: Seventh Swamphony

Label: Spinefarm Records

Release Date: 17.06.2013

Genre: Melodic Death Metal

Rezensent: Julian

Tracklist:
1. Seventh Swamphony
2. Deadfall
3. Pikemaster
4. Hollo
5. Windlake Tale
6. Wolves on the Throne
7. Black Marten's Trace
8. The Trapper

Lineup:
Gesang, Gitarre - Pekka Kokko
Bass - Timo Lehtinen
Gitarre - Antti Kokko
Schlagzeug - Janne Kusmin
Keyboard - Veli-Matti Kananen

Danke an Sure Shot Worx und Spinefarm Records für das Bereitstellen des Albums

Beurteilung

"Seventh Swamphony" lautet der Name des siebten Full-Albums der finnischen Melodic-Death Institution Kalmah. Mittlerweile ist das letzte Album schon wieder 3 Jahre her, trotzdem glänzen Kalmah in alter Größe und haben kein bisschen ihres Reizes verloren.

Was draufsteht steckt nämlich auch ohne Abstriche drin: Der typisch düstere, leicht black-angehauchte Kalmah-Sound nach Art des Hauses. Warum sollte man auch ein funktionierendes Konzept verändern? Dabei klingen Kalmah trotzdem etwas melodischer, als würde ab und an Alexi Laiho von Children of Bodom die Leadgitarre schwingen. Die Riffs kommen etwas stärker zur Geltung als auf den letzten Alben, dabei bleibt das walzende, fast hypnotische Drumming à la "The Black Waltz" in seiner ganzen Pracht erhalten. Die Finnen gehen ganz klar ihren eigenen Weg, und bleiben diesem auch konsequent treu. Dieser Hauch von Black Metal ist schlichtweg nirgendwo anders zu finden. Frontmann Pekka Kokko hat seine gesanglichen Fähigkeiten weiterhin durchweg verbessert. Die Screams klingen brachial und teilweise fast wehklagend, das ist Gänsehautfeeling in Reinkultur. Mixing und Tonqualität sind absolut makellos, die Songs abwechslungsreich arrangiert ohne das Konzept aus den Augen zu verlieren. Wie schade, dass ich die Band dieses Jahr nicht auf der Paganfest Tour genießen konnte.

Fazit:
Ganz großes Kino! Hier haben Kalmah absolut nichts anbrennen lassen, und ein von hinten bis vorne tadelloses Album abgeliefert, das seinen Vorgängern in nichts nachsteht und sich glänzend in ihre Releaseliste einreiht. Hier gibt es absolut nichts zu bemängeln!

Julian für Lady-Metal.com