Karma To Burn - V

Karma To Burn

Band: Karma To Burn

Album: V

Label:
Napalm Records

Release Date: 27.05.2011

Genre:
Stoner Rock

Rezensent: Chris

Tracklist:
01. 47
02. 50
03. 48
04. The Cynic
05. 49
06. 51
07. Jimmy Dean
08. Never Say Die

Lineup:
Daniel Davies - Vocals
Will Mecum - Guitar
Rich Mullins - Bass
Rob Oswald - Drums

Danke an Napalm Records für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Erst einmal kam sieben Jahre nichts von dieser Truppe und jetzt treten sie das Gaspedal richtig durch. Nach dem grandiosen Vorgänger "Appalachian Incantation" aus dem vergangenen Jahr legen sie nun ihr fünftes Werk nach.

Dieses ist schlicht mit dem Titel "V" benannt. Dabei bleiben sie sich treu und nummerieren ihre Instrumentalstücke weiterhin durch. Mittlerweile ist man den Nummern 47 bis 51 angekommen. Auch sonst hat sich nicht viel geändert. Der Stoner Rock ist immer staubtrocken und zumeist ohne Gesang. Doch die Eingängkeit der Stücke ist weitaus ausgefeilter als bisher gewohnt. Die Songs haben Drive, die Drums sind direkt und die Gitarrenfraktion wechselt gekonnt zwischen Melodie- und Riff-Geber. Unter den Wüstensound mischen sich nun auch Hard-Rock-Anleihen ("Jimmy Dean"). Der Gesang von Daniel Davies (Year Long Disaster) kommt unerhofft daher und lässt einen aufhorchen. Doch auch die instrumentalen Songs sind auf keinen Fall langatmig.

Bei der Black Sabbath-Coverversion "Never Say Die" geht man relativ originaltreu zu Werke. Der schwer leidende Gesang kann hier und da schon mal eine Gänsehaut verursachen. Instrumentaler Stoner Rock könnte kaum eingängiger sein. Qualitativ bilden Karma To Burn eindeutig eine der Speerspitzen dieses Genres.

Das großartige Soundgewand dieser Platte ist die Arbeit von Dave Grohls Studio 606 und dem Produzenten John Lousteau.

FAZIT: Die rockigen Klänge wurden hier genau mit der passenden Atmosphäre vermischt. Im Vergleich zum Vorgänger ist dieses Werk ausgereifter und kompakter. Genug Raum zum Atmen haben die einzelnen Songs und können sich so sehr gut im Gehörgang entfalten. Stoner-Fans, die schon beim Namen Karma To Burn wässrige Münder bekommen können hier bedenkenlos zugreifen. Dem Rest sei zumindest ein Antesten empfohlen.

Chris für Lady-Metal.com