Krypteria - All Beauty Must Die

Krypteria, Liberatio Music, Lady_Metal

Band: Krypteria

Album: All Beauty Must Die

Label: Liberatio Music

Genre: Gothic Metal

Release Date: 22.04.2011    

Rezensent: Patrick Schmid

Redaktion: Lady Metal Webzine

Danke an Liberatio Music für das zur Verfügung stellen des Albums.

Lineup:
Ji-In Cho - Gesang, Piano
Chris Siemons - Gitarre
Frank Sturmvoll - Bass
S.C. Kuschnerus - Drums

Gastmusiker:
Doro Pesch (Doro, Ex-Warlock)
Tobias "Eggi" Exxel (Edguy)

Tracklist:
01. Messiah
02. As I Slowly Bleed
03. Fly Away With Me
04. You Killed Me
05. Live To Fight Another Day
06. Eyes Of A Stranger
07. Thanks For Nothing
08. Turn Around The World
09. Higher
10. Victoria
11. (How Can Something So Good) Hurt So Bad
12. The Eye Collector
13. Get The Hell Out Of My Way 2011 (Bonus Track)
14. Liberatio 2011 (Bonus Track)
15. Come Hell Or High Water (Bonus Track)

Beurteilung

Da liegt sie nun auf meinem Schreibtisch, eine der wohl heißesten Scheiben des noch jungen Jahres. Die Rede ist vom Meisterwerk des deutschem Gothic-Metal-Quartetts Krypteria. Die in den sechs Jahren herangereifte Formation kann sich wirklich hören und auch sehen lassen. Mittlerweile haben sie Live-Gigs bei den verschiedensten namhaften Open-Airs, wie Wacken und dem Summerbreeze, um nur einige zu nennen, absolviert und sich so einen festen Platz in der Szene gesichert.

Das neueste Werk aus dem hauseigenen Label Liberatio Music ist wirklich ein Genuss für die Hörwerkzeuge. Die Gruppe um die kölsche Koreanerin Ji-In Cho, haben mit "All Beauty Must Die" genau meinen Nerv getroffen. Allein der Opener des Albums "Messiah" hat mich schon mit Schwung vom Hocker gerissen. Die Arrangements der Songs sind ein wahres Schmankerl genauso wie die geschulte Stimme von Ji-In.

Zudem haben sie sich namhafte Unterstützung mit ins Boot geholt, wie bei der Hymne "Victoria" klar wird. Bei der Doro Pesch von "Doro" ihre Stimme zum Besten gibt. Dem Silberling merkt man die neu gewonnene Freiheit ohne Labelvorgaben durchaus an.

Abwechslung wird hier groß geschrieben, und so wirkt das Werk auch nach mehrmaligem Hören nicht langweilig. Von härteren Gangarten wie beim Track "Messiah" oder "Thanks For Nothing" hör- und spürbar wird, bis hin zu den gefühlvollen Balladen, wie "(How Can Something So Good) Hurt So Bad". Gäbe es das Wort "episch" nicht bereits, müsste man es wohl für Krypteria noch erfinden.

Summa sumarum ein eindeutiges Muss für alle Fans des Gothic-Metal, aber selbst Genre Neulinge sollten die Scheibe antesten, denn sie ist bis jetzt eine der qualitativ Hochwertigsten des Jahres.

In diesem Sinne und mit einem epischen Gefühl im Ohr
euer Patrick Schmid für Lady-Metal.com