Lonely Kamel - Dust Devil

Lonely Kamel

Band: Lonely Kamel

Album: Dust Devil

Label: Napalm Records

Release Date:
28.10.2011

Genre: Stoner Rock

Rezensent:
Chris

Tracklist:
01. Grim Reefer
02. Evil Man
03. Blues For The Dead
04. Rotten Seed
05. Seventh Son
06. The Prophet
07. Ragnarörkr
08. Roadtrip With Lucifer
09. Hard To Please
10. Whorehouse Groove

Lineup:

Thomas Brenna - Vocals, Guitar
Lukas Paulsen - Lead Guitar
Stian Helle - Bass
Espen Nesset - Drums

Danke an Napalm Records für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Die Norweger von LONELY KAMEL holen zum dritten Rundumschlag aus. Dabei spielt das aktuelle Lineup gerade mal drei Jahre zusammen. Noch dazu waren sie in dieser Zeit eigentlich permament tourtechnsisch unterwegs.

Was uns der Vierer mit seinem aktuellen Album "Dust Devil" bietet, ist eine Symbiose aus Stoner Rock, viel Blues und einiger Psychedelik. Und somit schafft es die Band, passend zum Albumtitel, einiges an Staub aufzuwirbeln.

Diesen besagten pusten sie aus dem Klangbild alt eingesessener Musikstile und lassen das Variantenreichtum an erster Stelle stehen. An dieser Stelle verlieren sich viele Gruppen in Endlos-Spielereien. Hier kann man gerade einmal drei Stücke hören, die die 6-Minuten-Marke knacken. Obwohl das "Musik-von-früher-ins-Hier-und-Jetzt"-Transferieren aktuell wahrlich nicht selten vorkommt, macht es doch wirklich viel Spaß diesem Quartett zuzuhören.

Man kann sich bei dieser Scheibe wirklich an alte Kapellen wie Kyuss oder Cream und Jungspunde wie Graveyard gleichzeitig erinnert fühlen.

FAZIT: Da diese Art der Rockmusik momentan einen kleinen Boom erlebt und zu recht viele Anhänger findet, dürfte Napalm Records mit diesem Release ein glorreicher Wurf gelungen sein. LONELY KAMEL bieten alles, was der eingefleischte und auch der, auf der Retrowelle schwimmende, Rockfan hören möchte. Vor allem das Einfügen der Blues-Elemente ist die große Stärke der Norweger. Noch dazu konnten sie sich in einem knappen Jahr wirklich weiterentwickeln und haben die Kritikpunkte ins Positive umgesetzt. Würden wir Punkte vergeben, hätte dieses Werk die Höchstpunktzahl verdient.

Chris für Lady-Metal.com