Van Canto - Break The Silence

Van Canto

Band: Van Canto

Album: Break The Silence

Label: Napalm Records

Release Date: 23.09.2011

Genre: A Cappella Metal

Rezensent: Chris

Tracklist:
01. If I Die In Battle
02. The Seller Of Souls
03. Primo Victoria
04. Dangers In My Head
05. Black Wings Of Hate
06. Bed Of Nails
07. Spelled In Waters
08. Neuer Wind
09. The Higher Flight
10. Master Of The Wind

Lineup:
Sly - lead vocals
Inga - lead vocals
Stef - lower rakkatakka-vocals
Ross - higher rakkatakka-vocals
Ike - deep dandan-vocals
Basti - drums

Danke an Napalm Records für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Nach mittlerweile fünf Jahren Bandgeschichte, einem unerwartet rasanten Aufstieg, und einer Support-Tour mit Blind Guardian liefern VAN CANTO jetzt ihr nächtes Studioalbum "Break The Silence" ab.

Neben Cover-Versionen wie "Bed Of Nails" von Alice Cooper oder "Master Of The Wind" von Manowar haben sich auch einige hochkarätige Feature-Gäste ihr Stelldichein gegeben. Darunter Marcus Siepen (Blind Guardian) an der Akustikgitarre oder Sabaton's Joakim Broden, der die Vocals zu "Primo Victoria" eingesungen hat.

Diesmal gibt es sieben Eigenkompositionen, bei denen sich die weltweit einzige A-Cappella-Metal-Band mal wieder austobt und wildern frei im selbst geschaffenen Genre. Allerdings gehen sie dieses Mal mehr von der gesanglichen Seite an das Machwerk heran. Somit gibt es mehr Tiefe der melodischen Art und messerscharfe Soli.

Vor allem "The Higher Flight" und "The Seller of Souls", letzteres mit einem gnadenlos guten Zusammenspiel, zeigen den qualitativen und kreativen Aufstieg der Truppe. Wobei VAN CANTO ja vor allem an Kreativität noch nie Mangel zu beklagen hatten.

FAZIT: Glockenheller Gesang paart sich mit Chorälen "straight from hell". Vor allem die Paarung von Extremen war, und ist, eine Stärke von VAN CANTO. Sie haben sich aber bei "Break The Silence" wieder selbst übertroffen. Die zwei Schlagworte des Fazits lauten gewagt und gelungen. Die sechs Ausnahmeerscheinungen des Metal lassen hier noch einmal ungeahnte Höhen ihrer Arbeit aufblitzen. Vor allem Powermetaller der Sorte "Open Minded" werden viel Gefallen finden.

Chris für Lady-Metal.com