Vanderbuyst - In Dutch

Vanderbuyst

Band: Vanderbuyst

Album:
In Dutch

Label: Ván Records

Release Date: 05.11.2011

Genre: Hard Rock

Rezensent: Chris

Tracklist:
01. Black and Blue
02. Into The Fire
03. Anarchistic Storm
04. String Of Beads
05. Leaving The Living
06. Reap The Fields
07. KGB
08. Where's That Devil

Lineup:
Jochem Jonkman - Vocals, Bass
Willem Verbuyst - Guitar
Barry van Esbroek - Drums

Danke an Ván Records für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Zur Band VANDERBUYST an sich muss man nicht mehr viel sagen. Schließlich konnten sie schon mit ihrem Debüt im Jahr 2010 für ordentlich Furore sorgen. Mit dem Titel "In Dutch" liegt nun der zweite Streich zum Sezieren bereit.

Stilistisch muss man sich keine Sorgen machen, denn dort gehen die Holländer ihren Weg des energischen Hard Rock unbeirrt weiter. Das Trio setzt auf eingängige Refrains, feurige Rhythmen und ein grandioses Riffing. Bandleader William Verbuyst schafft es dabei Soli abzuliefern, die den Sound aufwerten und zu keinem Zeitpunkt nervtötende Wirkung verbreiten. Der Sound ist insgesamt sehr rau und erdig, und setzt die einzelnen Stücke somit in ein gutes Licht.

Im Song "Anarchistic Storm" zeigt man Referenzen zur Eisernen Jungfrau auf und mit "KGB" hat man einen hitverdächtigen Titel mit an Bord. Dazu gibt es mit "Reap The Fields" und "String Of Beads" zwei Stücke, die sich schon an der Grenze zur NWoBHM bewegen.

Doch zum Schluss hauen sie den größten Kracher raus. Mit dem sechseinhalbminütigen "Where's The Devil" gibt es eine Bluesnummer mit ordentlich Rock und viel Mystik. Dieser Abschluss lässt einen auch über die etwas magere Spielzeit von knapp 36 Minuten hinweg sehen. Der ein oder andere Titel dieser Machart wäre allerdings sehr zu begrüßen gewesen.

FAZIT: Retro-Welle hin, Retro-Welle her. Mit "In Dutch" gelingt VANDERBUYST ein fast ebenbürtiger Nachfolger des Erstlings. Insgesamt lässt man die Zügel zwar etwas lockerer und hat das Grundtempo herunter gedreht, wodurch die Intensität (vor allem der Solos) noch ein gutes Stück zugenommen hat. Wenn es jetzt beim nächsten Mal noch ein bisschen mehr Spielzeit oder ein paar Stücke mehr gibt, dann kann man eigentlich nichts mehr aussetzen. Diese Gruppe ist auf einem guten Weg und sollte einen Platz in der Sammlung aller Traditionalisten haben.

Chris für Lady-Metal.com