Within Your Pain - Ten Steps Behind

Within Your Pain

Band: Within Your Pain

Album:
Ten Steps Behind

Label:
To React Records

Release Date:
25.04.2011

Genre:
Metalcore / Hardcore

Rezensent:
Chris

Tracklist:
01. Welcome
02. Sorry But We Are Still Here
03. No Dream We Can Trust In
04. Barbra Buchet
05. Traitor
06. Destroy / Erase / Embrace / Despise
07. Until The End
08. This Quiet Silence
09. Ghost Of Myself
10. This Void Inside
11. Sometimes Fuck Is The Only Word

Lineup:
Alex - Vocals
Zeo - Guitars
Diego - Guitars
The Hate - Bass
Machete - Drums

Vielen Dank an To React Records für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Seit 2007 besteht die italienische Metal-Truppe jetzt schon. Seither haben sie zwei EPs und einen Longplayer veröffentlicht. Den obligatorischen Lineup-Wechsel vom Gitarrist Ale hin zu Zeo haben sie auch hinter sich. Außerdem waren sie Support für namhafte Bands wie To Kill, Neaera oder All Shall Perish. Jetzt ist der zweite Longplayer "Ten Steps Behind" über To React Records erschienen.

Mit "Welcome" beginnt es schon mal mit wenig textlicher Innovation. Zu einzelnen Songs kann man auch ansonsten wenig sagen. Man wirft lieber mal einen Blick auf das Gesamtpaket. Und dieses ist schwerfälliger, langweiliger und teilweise widerlicher als drei Staffeln diverser Reality-Shows am Stück.

Zum einen ist da ein Shouter, der genau das nicht beherrscht. Keine Stimmlage wird sicher rübergebracht und somit wird einfach rumgebrüllt bis der Arzt kommt. Dazu gibt es einen Bass, der wohl nur der Vollständigkeit halber aufgenommen wurde. Zu hören ist dieser nämlich nur selten. Die Gitarrenriffs wurden schon gefühlte tausend Mal gehört und die Drums wabern 45 Minuten gleich öde vor sich her.

Die Produktion hat hier und da Abstriche. Im Großen und Ganzen ist sie ganz in Ordnung. Das möglichst tight wirkende, dennoch verkorkste Solo, bei "Traitor" möchte zeigen, dass man ja doch technisch etwas könnte - jedoch völlig überfordert damit ist.

Das Cover zeigt dann noch ein Artwork, dass an einen Abfluss erinnert. Ein Pfeil zeigt der Band den Weg, den sie wohl bald einschlagen werden. Und zwar in die Versenkung. Zumindest der Albumtitel stimmt mich etwas versöhnlich, denn treffender könnte er für diese Veröffentlichung nicht sein.

FAZIT:
Es ist ein Album entstanden, dass klar unter dem Durchschnitt viel zu vieler Core-Veröffentlichungen liegt. In diesem Genre ist einfach kein Platz für neue Kapellen - vor allem aber nicht für WITHIN YOUR PAIN. Denn genau diesen Schmerz durchlebt man beim Hören. Ein weiterer Punkt, der mich in meiner These des Untergangs des Core-Zirkus bekräftigt. Somit möchte ich meine Worte zu dieser Platte mit einem Songtitel beenden: Sometimes Fuck Is The Only Word.

Chris für Lady-Metal.com