Wolfchant - Call of the Black Winds

Band: Wolfchant

Album: Call of the Black Winds

Label: Massacre Records

Genre: Bavarian Epic Pagan Metal

Release Date: 25.02.2011

Rezensent: Patrick Schmid

Redaktion: Lady Metal Webzine

Herzlichen Dank an Wolfchant für das Überreichen des Albums.

Lineup:
Lokhi - Vocals
Nortwin - Vocals
Bahznar - Bass, Background Vocals
Skaahl - Guitar
Ragnar - Guitar
Norgahd - Drums
Gvern - Keyboards

 
Tracklist:
01. Black Winds Rising (prelude)
02. Stormwolves
03. Eremit
04. Black Fire
05. Naturgewalt
06. Heathen Rise
07. Never Will Fall
08. Die Nacht der Wölfe
09. The Last Farewell
10. Der Stahl in meinem Feinde
11. Call Of The Black Winds

Beurteilung

Call of the Black Winds, neuestes Meisterwerk der bayerischen Paganmetaller Wolfchant. Ich selbst bin zwar kein wahrer Anhänger dieses Genres, jedoch hat mich das Werk meiner  Landsmänner eines Besseren belehrt.

Eingangs kann ich gleich sagen, dass das Album der Grundidee der beiden Songwriter, nämlich die Thematik "Natur" und ihre zerstörerische Ader, die sie ja in diesen Tagen immer mehr auslebt, schon sehr nahe kommt, z.B. im Track "Naturgewalt".

Als ich die Tracklist begutachtete, stachen mir einige deutschbetitelte Tracks ins Auge, und ich dachte mir, ob das wohl zusammenpasst, doch es passte zusammen wie die Faust aufs Auge, wie man so schön sagt, ich war überrascht und begeistert zugleich.

Auf elf Tracks besingen Wolfchant die Heldentaten vergangener Schlachten wie im Song Nummer 10 der Scheibe "Der Stahl in meinem Feinde". Viele eingängige Songs sind ebenfalls mit am Start wie mein persönlicher Favorit "Eremit". Die klare Linie, die jedoch durch den abwechselnden Einsatz der beiden Sänger Lokhi und Nortwin nie langweilig wird, verleiht dem Album noch zusätzlich einen gewissen Nachklang und bleibt noch einige Zeit im Gedächtnis.

Ohne schlechtes Gewissen kann ich euch dieses Album ans Herz legen, denn Fans des Genres und natürlich auch der Band, kommen hier mit Sicherheit voll auf ihre Kosten. Nicht umsonst bezeichnen Wolfchant selbst ihr Genre als Bavarian Epic Pagan Metal. Episch ist wahrlich der richtige Begriff für diese elf Kompositionen und bayerisch ist es sowieso.

Und genau so ging sie zu Ende, nach einer Gesamtspielzeit von 55:09 Minuten schloss der dem Album namengebende Song, Call of the Black Winds, die gute Scheibe ab. Es hat mir Spaß gemacht das Album zu hören und ich werde mich auch nicht abhalten lassen, es noch einige Male zu wiederholen.

In diesem Sinne, und mit einem guten Gefühl im Ohr
euer Patrick Schmid für Lady-Metal.com