Xandria - Neverworld's End

Xandria

Band: Xandria

Album: Neverword's End

Label: Napalm Records

Release Date: 24.02.2012

Genre: Gothic Metal

Rezensent: Roba

Tracklist:
01. A Prophecy Of Worlds To Fall
02. Valentine
03. Forevermore
04. Euphoria
05. Blood On My Hands
06. Soulcrusher
07. The Dream Is Still Alive
08. The Lost Elysion
09. Call Of The Wind
10. A Thousand Letters
11. Cursed
12. The Nomad's Crown

Lineup:
Philip Restemeier – Gitarre
Marco Heubaum – Gitarre
Manuela Kraller – Gesang
Nils Middelhauve – Bass
Gerit Lamm – Schlagzeug

Besten Dank an Napalm Records für das Material

Beurteilung

Xandria ist eine der ältesten deutschen Gothic Metal Formationen aus Deutschland und haben schon einiges Material veröffentlicht. Aber mich hat dieses nie wirklich angesprochen, was hauptsächlich an dem eher poppigen Charakter und Gesang lag. "Come to me, Ravenheart", ein Lied über das ich mich immer noch gerne lustig mache. Umso überraschter und erfreuter war ich, als ich zum ersten Mal ein Video eines Liedes von diesem neuen Werk hörte. Denn was ich nicht mitbekommen hatte, war, dass mit Manuela Kraller eine neue Sängerin an Board geholt worden war, die neben dem normalen Gesang auch orchestralen Sopran auf Lager hat. Das Orchestrale, was auf diesem Album sehr herausgehoben wird, ist sowieso ein großer Gewinn.

Denn Xandria beschreiten somit einen komplett neuen musikalischen Weg. Alles ist sehr episch arrangiert und erinnert in Zügen sehr an alte Nightwishtage, ein weiterer Pluspunkt für mich. Wobei die typischen Keyboardpassagen von Nightwish komplett fehlen und eben durch Streicher etc. ersetzt werden, gut so! Denn ich kann bei bestem Willen, diesem neumodischen Pop Gothic Metal nichts abgewinnen. Der Sound ist einfach geil und bombastisch, die neue Sängerin überzeugt in allen Situationen und zusammen mit dem Orchester, den geil wälzenden Gitarren entsteht eine Härte und ein Bombast, die einen regelrecht davonfegt. Zudem ist hier eine kompositorische Vielfalt und Dichte erreicht, die nur wirklich wenige Bands dieses Genre so hinbekommen.

Fazit: Dieses Album ist also ein großer Schritt nach vorne, auch wenn es musikalisch eine Reise eher zu den Wurzeln des Genres ist. Ich bin wirklich hellauf begeistert, vergleicht man das Gebotene mit den älteren Sachen der Band. Ich hoffe sie gehen diesen Weg nun konsequent weiter und bringen endlich wieder Qualität in das Genre.

Roba für Lady-Metal.com