Zero Degree - Surreal World

Zero Degree

Band:  Zero Degree

Album: Surreal World

Label: Massacre Records

Release Date: 23.03.2012

Genre: Melodic Death Metal

Rezensent:
Patrick Schmid

Tracklist:
01. The Door To The Unknown
02. Tomorrow Dies Today
03. Frozen Alive
04. The Storm And The Silence
05. Grapes Of Wrath
06. Whispering Age
07. Virus
08. Disease
09. Surreal World
10. Where Angels Die
11. The Fog

Lineup:
Thomas Bertuch (Vocals)
Pascal Thiele (Guitar)
Maik Badowsky (Guitar)
Sebastian Weißgerber (Guitar)
André Möhwald (Bass Guitar)
Tobias Dohle (Drums)

Danke an Massacre Records für das zur Verfügung stellen des Albums.

Beurteilung

Nach langer Abstinenz melde ich mich wieder im Bereich der Rezensionen zurück und Tische euch eine Band aus dem schönen Thüringen auf. Da aus dem Land der berüchtigten Bratwürste nicht nur Bands wie EISREGEN stammen, die weithin bekannt sind, beweisen ZERO DEGREE. Mit ihrem Melodic Metal, bei dem das Death nicht nur Zierde dabei steht, gehen sie bei ihrem Debüt schon in die richtige Richtung.

In der 11 Song starken Scheibe stechen in erste Linie die gewaltigen Soli, die treibenden Gitarrenriffs und das genau auf den Kopf getroffene Thema des Silberlings im Vordergrund. Die vier Gitarristen zeigen wahrlich was sich aus den Saiten holen lässt. Löblich sind hier die Songs "The Storm And The Silence", "Grapes of Wrath" und "The Fog" hervorzuheben. Woran das Sextett allerdings noch arbeiten muss ist die Songlänge. Die Titel sind zwar hervorragend gemischt und absolut genial eingespielt aber auf Dauer doch sehr langatmig, dabei kommt mein vielgepriesener Widererkennungswert auch etwas zu kurz, da die Vocals von Sänger Thomas Bertuch im Getümmel der Riffs doch etwas an einem vorbeiplätschern.

Fazit:
Alles in allem befinden sich die Thüringer auf einem sehr guten Weg den sie ruhig so weiter gehen können um auch weit über ihre Landesgrenzen hinaus sehr erfolgreich zu werden. Denn die einzigen Mängel die die ihr Debütalbum noch hat lassen sich entweder Ausmärzen oder geschickt umgewandelt zu ihrem Markenzeichen machen, denn eines muss man ihnen lassen, Potenzial haben sie reichlich.

In diesem Sinne und mit einem guten Gefühl im Ohr
euer Patrick Schmid für Lady-Metal.com