DER FESTIVALBERICHT

In der schon recht stattlichen Festivallandschaft in Deutschland hat sich das OUT & LOUD-Festival mittlerweile mehr als etabliert. Tatort war wieder der im Bermudadreieck von Ober-, Unter- und Mittelfranken gelegene Autohof STROHOFER bei Geiselwind. Diese Location erfreut sich in den letzten Jahren einer steigenden Beliebtheit. Das liegt zum einen an der direkten Autobahnanbindung und zum anderen an den dort vorhandenen Freiflächen und Hallen. Sowohl Indoor als auch Outdoor ein perfektes Festivalgelände, samt schmuckem Camp-Ground. Als Veranstalter agierte wieder „Rock The Nation“ - ein Profi mit viel Erfahrung, sodass eigentlich nichts mehr schief gehen konnte.

Der Wettergott meinte es an allen drei Tagen mehr als gut und bescherte - neben einem strahlendblauen Himmel - Temperaturen, die der Bezeichnung „Backofen“ alle Ehre machte. Wehe dem, der sich ohne Sonnenhut/-schutzmittel  allzu lange der Sonne aussetzte. Auch die Auswahl und Dosierung der richtigen Flüssigkeiten (Wasser oder Bier?) fiel nicht jedem leicht.

Nach der bewährten Methode die Bands immer in wechselnder Taktung zwischen Outdoor- und Indoor-Stage spielen zu lassen, verhinderte dies auch heuer perfekt jegliche Wartezeiten. Beinahe minutiös konnten an allen drei Tagen die Zeiten der Running Order eingehalten werden.

Unbedingt zu erwähnen ist hier auch die dritte Bühne, die den eingeladenen Newcomer-Bands als Podium diente. Erstaunlich viele Metalheadz fanden ihren Weg dorthin und feierten die jungen Bands teils gehörig ab. Der Stolz der Musiker, hier der Teil eines Festivals sein zu dürfen, spiegelte sich in der Spiel-Begeisterung auf der Bühne, aber auch in Gesprächen vor und nach den Auftritten wieder.

Die Hauptacts wie Hammerfall, Frei-Wild, Halloween, Subway To Sally, Arch Enemy, Testament, Carcass, Eluveitie (um nur einige einer langen Liste zu nennen) brannten der Hitze zum Trotz Feuerwerke ab und entließen nach drei Festivaltagen ein hochzufriedenes – wenn auch leicht dehydriertes – Publikum.

Wir freuen uns auf das OUT & LOUD 2016
 
Klaus Hellmerich